Unterseekindergarten

 
 

Name und Adresse der Einrichtung:

Unterseekindergarten

Leonhard-Oesterle-Straße 7

78315 Radolfzell

 

Leitung:

Katrin Bechinger (Erzieherin)

Karen Benda (Vorstand)

 

Träger:

Lebendiges Lernen e.V.

Vereinsvorsitzende: Karen Lindlar, Karen Benda

info@lebendiges-lernen-ev.de

 

Kontaktdaten:

kiga@unterseeschule.de

Tel.: 07731 / 5918918 oder 07732 / 8903841

www.unterseekindergarten.de

 

Gruppenstrukturen:

Der Unterseekindergarten bietet 21 Kindern von 3 bis 7 Jahren einen Ort, an dem sie sich selbstbestimmt entfalten und lernen können. Er befindet sich mit der Unterseeschule unter einem Dach und die Kindergartenkinder wachsen ganz allmählich in die Schule hinein.

 

Öffnungszeiten: 

Täglich 8.00 – 14.00 Uhr, Di und Do zusätzlich von 14.00 – 16.45 Uhr.
Keine Ganztagesbetreuung und kein Mittagessen. Die Nachmittagskinder müssen um 13.00 Uhr abgeholt werden!

 

Räume:

Die Räumlichkeiten sind so gestaltet, dass die Kinder ihre Tätigkeiten und Lerninhalte entsprechend ihren Entwicklungsbedürfnissen frei auswählen können. Unsere „vorbereitete Umgebung“ wird entsprechend der jeweiligen Ideen, Bedürfnisse und Projekte der Kinder fortwährend angepasst:
Der Innenbereich ist thematisch geordnet und bietet in den einzelnen Bereichen Möglichkeiten an zum Bauen, für Musik, Rollen-, Puppen- und Theaterspiel, bildnerisches Gestalten, Basteln, Werken, Handarbeiten, Lesen und Ausruhen.

 

Neben dieser Fülle an unstrukturierten und vielseitig verwendbaren Materialien (z.B. Bauklötze, Sand) ermöglichen Montessori- und andere klar ansprechende Materialien zu Mathematik, Sprache, Kosmos, Sinneserfahrung und „Übungen des täglichen Lebens“ konzentrierte, strukturierte Erfahrungen.

Tägliche Aufenthalte im Freien und in der Natur (Waldtage, See) ermöglichen vielfältige Bewegungs- und Sinneserfahrungen.

 

Pädagogisches Konzept:

„Das Kind ist der Baumeister seiner selbst.“
Dieser Kerngedanke M. Montessoris bildet die Grundlage des pädagogischen Konzepts in der Ausprägung von R. und M. Wild. Die Qualität der Beziehung zu den Kindern auch im Sinne Dr. E. Piklers und Jesper Juuls ist hierbei von zentraler Bedeutung; die Kinder werden so angenommen und respektiert, wie sie sind.

 

Kinder entwickeln sich von innen heraus in Auseinandersetzung mit ihrer Umgebung. Von klein auf lernen sie komplexe Fähigkeiten ganz aus eigenem Antrieb in ihrem individuellen Tempo. Voller Neugierde entdecken und er­kunden sie ihre Welt. Diese natürliche Lernfähigkeit soll in unserem Kindergarten und Schule erhalten und fortentwickelt werden. Um diesen sensiblen Prozess nicht zu stören, sehen wir von lenkenden Eingriffen von außen ab.

 

Achtsamkeit, respektvolle und  nicht-direktive Begleitung: 

„Du bist richtig wie du bist“ - Respektvoll sein heißt für uns, dass keine äußere Instanz definiert, wie das Kind zu sein hat.

Bedingungslose Annahme und Zuwendung, sowie achtsame Pflege geben den Kindern die nötige Grundsicherheit, um selbstständig ihren eigenen Interessen nachgehen zu können.

Im Umgang mit den Kindern achten und respektieren wir deren Bedürfnis nach Autonomie und die kindliche Eigenart beim Verwirklichen von Ideen und Nachgehen eigener Interessen.

So wählen und führen die Kinder ihre Tätigkeiten nach „Kinderart“ aus, ohne sich dabei nach den Vorstellungen der Erwachsenen richten zu müssen oder von diesen angeleitet zu werden.

„Bei allem, was man dem Kinde beibringt, hindert man es, es selbst zu tun.“ (J. Piaget)

Ohne Lob und Tadel, Vor- oder Eingreifen, Korrigieren und Motivieren kann sich jedes Kind auf seine persönliche Art in eine ihm entsprechende Tätigkeit vertiefen – so lange und mit wem es möchte. Dabei genießen die Kinder die Aufmerksamkeit und Präsenz eines Erwachsenen, der sie bei Bedarf unterstützt. Jederzeit können sie sich auch auf den Schoß eines Erwachsenen zurückziehen.

In Konfliktsituationen begleiten wir die Kinder dabei, eine für sie stimmige Lösung zu finden, ohne diese selbst herbeizuführen.

Voraussetzung hierfür sind unsere guten Betreuungsverhältnisse von max. acht Kindern pro Erwachsenem.

 

Entspannte Umgebung:

Einfache Regeln und klare Grenzen schaffen einen verlässlichen Rahmen und eine entspannte Umgebung, in der jedes Kind sich sicher fühlen kann.

Hierzu gehört auch das Wahrnehmen und Respektieren persönlicher Grenzen und Bedürfnisse, einschließlich der eigenen.

Feste Angebotszeiten wie z.B. "Saftzeit", "Morgenkreis", deren Teilnahme freiwillig ist, geben den Kindern eine Orientierung in ihrem "unendlichen" Zeiterleben.

 

Vorschulkinder - unsere „Kaulquappen“:

Auch ihren Übergang in die Schule gestalten unsere Kinder selbstbestimmt und in ihrem individuellen Tempo: Als sogenannte „Kaulquappen“ haben die älteren Kindergartenkinder jederzeit nach Absprache die Möglichkeit, unsere Grundschule zu besuchen. So wachsen sie allmählich in die Schule hinein und können ab dem 6. Lebensjahr auch selbst einen für sie stimmigen Zeitpunkt des Schuleintritts wählen. Umgekehrt steht der Kindergarten jüngeren Schulkindern zum „Rückzug“ offen.

 

Eingewöhnung:

Die Eingewöhnung des Kindes in den Kindergarten nimmt einen hohen Stellenwert ein. Die Dauer der Eingewöhnungszeit richtet sich immer nach dem Kind, so dass es einen entspannten Abschied ohne Tränen geben kann. Auch die Dauer der täglichen Betreuung richtet sich während dieser Phase nach den Bedürfnissen des Kindes und kann von den regulären Betreuungszeiten abweichen.

 

Essen:

Die Kinder können jederzeit vespern, wenn sie Hunger haben – entweder ihr eigenes mitgebrachtes Vesper, oder sie richten gemeinsam aus den Einkäufen der Eltern ein kleines Büffet. Wir machen die Kinder darauf aufmerksam, wenn sie noch nicht gevespert haben. Bei Bedarf wird auch zusätzlich Rohkost und Obst aus biologischem Anbau im Kindergarten angeboten.

 

Zusammenarbeit mit Eltern: 

Ein Kindergarten mit unserer pädagogischen Ausrichtung ist angewiesen auf eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern, so dass Vertrauen und ein Miteinander auch hier wachsen können. Wir verstehen unser Zusammensein mit Kindern als ganzheitlichen Prozess, bei dem auch die Erwachsenen gefordert sind, sich immer wieder neu mit sich selbst wie auch mit Themen unseres pädagogischen Konzeptes auseinander zu setzen.

Dazu bieten wir verschiedene Formen der Elternarbeit an: Hospitationen, thematische Elternabende, regelmäßige persönliche Gespräche, Elternbriefe, Einführung in die im Kindergarten verwendeten Materialien.

Als Kindergarten in freier Trägerschaft sind wir besonders auch auf die Mithilfe der Eltern angewiesen bei praktischen, organisatorischen und sonstigen Tätigkeiten, die ein solches Projekt tragen.

 

Kooperation und Vernetzung:

Unsere Kooperationsschule ist die Unterseeschule, in der die Lernkultur des Unterseekindergartens nahtlos fortgeführt wird (s.o.)

Unterseeschule und -kindergarten sind Mitglied im Bundesverband der Freien Alternativschulen e.V. www.freie-alternativschulen.de. Diese arbeiten mit ähnlichen Konzepten mit „Kindergarten und Schule unter einem Dach“.  Im Netzwerk solcher „Schulen der Zukunft“ ist die Unterseeschule Modellschule www.schulen-der-zukunft.org.

 

 

Impressum:

lebendiges lernen e.V.

Karen Lindlar (1. Vors.), Leonhard-Oesterle-Straße 7, 78315 Radolfzell

Karen Benda (KiGa), Neugasse 1B, 78224 Singen

Kontakt

Anette Hemmie | Leitung Kindertagesbetreuung
Fachbereich Bildung, Jugend, Sport
Schützenstraße 24 | 78315 Radolfzell am Bodensee
 
anette.hemmie@radolfzell.de
   
Tel. 07732 | 81-134 Mo - Fr |  8.00 - 12.00 Uhr 
Fax 07732 | 81-400 Do | 14.00 - 16.00 Uhr 
  und nach Terminvereinbarung