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Aktuelle Änderungen der Corona Verordnung

16.09.2021 | Die Landesregierung hat am 15. September 2021 eine neue Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung) beschlossen. Die neuen Regelungen gelten ab dem 16. September 2021.


Mit der neuen Corona-Verordnung soll sichergestellt werden, dass es nicht zu einer Überlastung des Gesundheitssystems durch COVID-19-Erkrankungen kommt.
Maßgeblicher Faktor ist deshalb die Hospitalisierungsinzidenz. Es gelten die vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg veröffentlichten Zahlen.
 
 

Baden-Württemberg führt landesweit wieder ein dreistufiges Warnsystem ein:


Basisstufe
In der Basisstufe bleiben die bisherigen Regeln mit 3G in den allermeisten Bereichen bestehen.
 
Warnstufe
Die Warnstufe wird ausgerufen, wenn die Hospitalisierungsinzidenz an fünf Werktagen in Folge den Wert von 8,0 erreicht oder überschreitet oder die Auslastung der Intensivbetten in Baden-Württemberg an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen den Wert von 250 erreicht oder überschreitet.
 
In der Warnstufe gilt in vielen Bereichen für nicht geimpfte oder genesene Personen bei 3G eine PCR-Testpflicht.
 
In der Warnstufe gibt es zudem wieder Kontaktbeschränkungen für nicht immunisierte Personen. Ein Haushalt darf sich mit fünf weiteren Personen treffen.
 
Alarmstufe
Die Alarmstufe wird ausgerufen, wenn die Hospitalisierungsinzidenz an fünf Werktagen in Folge den Wert von 12,0 erreicht oder überschreitet oder die Auslastung der Intensivbetten in Baden-Württemberg an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen den Wert von 390 erreicht oder überschreitet.
 
In der Alarmstufe gilt für nicht geimpfte oder genesene Personen in einigen Bereichen ein Teilnahme- und Zutrittsverbot (2G).
 
In der Alarmstufe werden zudem die Kontaktbeschränkungen verschärft. Ein Haushalt darf sich nur mit einer weiteren Person treffen.
 

 
Von den Kontaktbeschränkungen, der PCR-Testpflicht (Warnstufe) sowie dem Zutritts- und Teilnahmeverbot (Alarmstufe) ausgenommene Personen:

  • Personen bis einschließlich 17 Jahre, die nicht mehr zur Schule gehen.
  • Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. Hier ist ein entsprechender ärztlicher Nachweis vorzuzeigen.
  • Personen, für die es keine allgemeine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission gibt.
  • Schwangere und Stillende, da es für diese Gruppen erst seit dem 10. September 2021 eine Impfempfehlung der STIKO gibt.
 
Diese Personen müssen in beiden Stufen einen negativen Antigen-Schnelltest vorlegen.
 
Kinder bis einschließlich 5 Jahre und Kinder, die noch nicht eingeschult sind, sind generell in allen Stufen von der Testpflicht bzw. dem Zutritts- und Teilnahmeverbot ausgenommen.
 
Schülerinnen oder Schüler müssen keinen Testnachweis vorlegen. Der Schülerstatus muss in der Regel durch ein entsprechendes Ausweisdokument belegt werden.
Schülerinnen und Schüler sind in der Alarmstufe ebenfalls von 2G ausgenommen.
 
Für alle Personen ab 0 Jahren mit typischen COVID-19-Symptomen gilt weiterhin ein generelles Zutritts- und Teilnahmeverbot.
 
 

Aufhebung der Warn- und Alarmstufe

 
Die Regelungen der Warn- bzw. Alarmstufe werden aufgehoben, wenn die maßgeblichen Werte – also Hospitalisierungsinzidenz oder die Auslastung Intensivbetten an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter dem Auslösungswert der jeweiligen Stufe liegen.
 
 

Maskenpflicht bleibt erhalten

 
Erhalten bleibt für alle die Maskenpflicht in ihrer jetzigen Form. Das heißt in geschlossenen Räumen – mit Ausnahme des privaten Bereichs – und im Freien, wenn der Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht dauerhaft eingehalten werden kann. Kinder bis einschließlich 5 Jahre sind weiterhin von der Maskenpflicht befreit. Auch die Abstands- und Hygieneregelungen bleiben bestehen.
 
>> Die Corona-Regeln im Überblick
 

 
Aktueller Lagebericht

 
Das Landesgesundheitsamt meldet in seinem aktuellen Lagebericht mit Stand 15. September eine 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz von 2,25.
 
Damit gelten die Regeln der Basisstufe.
 
>> Mehr Informationen
 
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