Güttingen

Etwa 5 Kilometer nördlich von Radolfzell liegt der ruhig gelegene Ortsteil mit fast 1.500 Einwohnern in schöner Südhanglage und mit guter Verkehrsanbindung. An einem der drei Buchenseen liegt ein beliebtes Naturstrandbad. In dem aktiven Gemeindeleben der Pfarrei St. Ulrich und den Vereinen ist dörfliche Gemeinschaft auf angenehme Weise erlebbar. Durch die weithin geschätzte Gastronomie und landwirtschaftliche Direktvermarktung zieht es auch viele Radolfzeller zu Ausflügen nach Güttingen.

Aktuelles aus Güttingen

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Ortsverwaltung Güttingen

Ortschaftsrat Güttingen

David Aichem, Moritz Bohl, Angelika Engelmann, Manfred Hiller, Stefan Hirt, Boris Knam, Patrick Kohler, Jochen Müller, Brigitte Neubrand, Katharina Schmal

Grünschnitt entsorgen in Güttingen

Grünschnittcontainer

Auf dem Wertstoffhof Radolfzell, Konstanzer Str. 20/4 (unter der Günter-Neurohr-Brücke) kann ganzjährig Strauch-, Hecken-, Rasen- und Baumschnitt sowie Laub abgegeben werden. Die Grünschnittcontainer in den Ortsteilen erweitern dieses Angebot von April bis November.

Angenommen werden nur haushaltsübliche Mengen. 

Eine wöchentliche Entsorgung von großen Mengen an Strauch-, Hecken- und Rasenschnitt über die Grünschnittcontainer ist nicht zulässig. Das Aufsichtspersonal ist berechtigt, Lieferungen in zu großem Umfang abzuweisen. 

Öffnungszeiten Grünschnittcontainer von April - November: 

Güttingen, westl. Buchenseehalle  
Montag, 17.30 - 18.30 Uhr
Donnerstag, 16.00 - 17.00 Uhr

Grünschnittabfuhr

Termine 2026 für Güttingen:
Freitag, 27.03.2026
Freitag, 30.10.2026

Ortsteilbibliothek Güttingen

Klein, aber fein – und immer gute Stimmung. Viele spannende Erzählungen, schöne Bilderbücher, informative Sachbücher, Hörbücher und eine große Auswahl an Comics wartet in der Ortsteilbibliothek Güttingen auf ihre Leserinnen und Leser. Vor der Tür können sich die kleinen Besucher auf dem Spielplatz austoben.

Geschichtliches aus Güttingen

Bis in die Hallstattzeit reichen die Zeugnisse einer Besiedlung zurück. Von überregionaler Bedeutung ist ein frühalemannischer Reihengräberfriedhof, welcher seit dem 6. Jh. n. Chr. mit 151 untersuchten Bestattungen belegt ist. Hervorzuheben ist ein Frauengrab mit reichen Schmuckbeigaben, besonders eine gegossene Bronzepfanne mit Jagdszenen und griechischer Umschrift koptisch-christlichen Inhalts. Die Funde sind im Hegau-Museum Singen ausgestellt.

Erste urkundliche Erwähnung

In einer Schenkungsurkunde des Klosters St. Gallen finden wir 860 die erste urkundliche Erwähnung Güttingens als "villa Chutininga", abgeleitet vom Personennamen Guto/Chuto. Seit dem 9. Jahrhundert hatte das Kloster St. Gallen Besitzungen in Güttingen. Der Rest scheint Königsgut geblieben zu sein, denn seit 1507 werden Schloß und Dorf Güttingen abermals als Reichslehen ausgegeben. Lehenträger und Inhaber der Ortsherrschaft über Güttingen waren seit Anfang des 16. Jahrhunderts die Herren von Bodman (Linie zu Möggingen), von 1515 bis 1551 die Herren von Homburg, ab 1551 wiederum die Herren von Bodman-Möggingen. 1857 verkaufte Johan Karl Freiherr von Bodman zu Möggingen die Herrschaften Möggingen und Güttingen an zwei Kaufinteressenten, die ihrerseits wieder den überwiegenden Teil der Güter weiterveräußerten. Reste der einstigen Herrschaften gelangten später wieder an die Herren von Bodman. Der Übergang an Baden erfolgte 1806.

Eingemeindung nach Radolfzell

Güttingen wurde 1975 nach Radolfzell eingemeindet. Bereits ins 15. Jahrhundert reichen enge Verbindungen des Ortes mit Radolfzell: Nachweislich seit 1462 ist das Radolfzeller Heilig-Geist Spital in Güttingen gegütert. 1418/19 war es zwischen Güttingen und Radolfzell zu einer handgreiflichen Fehde um Gerichtsgrenzen gekommen; ein Schiedsgericht der Reichsstädte um den See hatte schließlich zugunsten des Ortsherren Konrad Blarer, eines Vertreters der bekannten Konstanzer Stadtadelsfamilie, entschieden.