Ortsverwaltung Stahringen
Stahringen
Homburgstraße 5
Am Fuße der Burgruine Homburg gelegen, ist Stahringen im Frühling von herrlich blühenden Streuobstwiesen umsäumt. Schöne Wege laden nicht nur die rund 1.300 Einwohner und ihre Feriengäste zur Erkundung der reizvollen Umgebung ein. Wer durch Stahringen fährt, kann aus einem reichhaltigen Sortiment der direkt vermarktenden Obstbauern wählen, aber auch Halt machen und beispielsweise ein Fest der rührigen Vereine oder das Stahringer Dorffest besuchen.
Stahringen
Homburgstraße 5
Jürgen Aichelmann, Andrea Berg, Monja Gessendorfer, Michael Hamburger, Armin Jerg, Harald King, Katja Kromrey, Thomas Schmid, Nico Weber, Patrik Zimmermann
Auf dem Wertstoffhof Radolfzell, Konstanzer Str. 20/4 (unter der Günter-Neurohr-Brücke) kann ganzjährig Strauch-, Hecken-, Rasen- und Baumschnitt sowie Laub abgegeben werden. Die Grünschnittcontainer in den Ortsteilen erweitern dieses Angebot von April bis November.
Angenommen werden nur haushaltsübliche Mengen.
Eine wöchentliche Entsorgung von großen Mengen an Strauch-, Hecken- und Rasenschnitt über die Grünschnittcontainer ist nicht zulässig. Das Aufsichtspersonal ist berechtigt, Lieferungen in zu großem Umfang abzuweisen.
Öffnungszeiten Grünschnittcontainer von April - November:
Stahringen, Parkplatz zum Böhlerberg
Montag, 17.00 - 18.00 Uhr
Stahringen, Richtung Bodmaner Straße
Donnerstag, 17.00 - 18.00 Uhr
Termine 2026 für Stahringen:
Freitag, 27.03.2026
Freitag, 30.10.2026
In der Ortsteilbibliothek im Rathaus Stahringen gibt es Bilderbücher, Kindersachbücher, Kinderklassiker, Erzählungen für Erstleser, Grundschüler und Sachbücher für Kinder. Kinderspiele, Tonie-Figuren und Kinder-Hörbücher runden das kleine, aber feine Angebot ab.
Im Buchregal im Vorzimmer des Ortsvorstehers können gegen eine kleine Spende Romane für Erwachsene gekauft werden.
Stahringen
Homburgstraße 5
Als "Stalringin" tritt der Ortsname in einer alten Klostergeschichte von Petershausen im 12. Jahrhundert auf. Bevor sich ein "Stahalher" als Oberhaupt eines alemannischen Familienverbandes am höchsten Punkt des langen, zwischen Bodanrück und Homburg eingeschnittenen Tales niedergelassen hatte, weisen Funde bereits auf eine Besiedelung in der Jungsteinzeit / Bronzezeit hin. Auch die Kelten und Römer haben ihre Spuren hinterlassen.
Lange Zeit war Stahringen ein ritterschaftliches Dorf der Herren von Homburg, ehemalige Ministerialen des Bischofs von Konstanz, die im 11. Jahrhundert auf einem steil zum Ort abfallenden Bergsporn mit dem Bau einer Burganlage begonnen hatten. 1565 verkaufte Wolf von Homburg seine Herrschaft an seinen Schwiegersohn Hans Konrad von Bodman. Er selbst starb ein Jahr später ohne erbberechtigte Nachkommen in Radolfzell, wo im Münster noch heute ein Bronzeepitaph an ihn erinnert. Die Herren von Bodman waren nur knapp 50 Jahre Ortsherren in Stahringen. 1614 kamen Dorf und Homburg an das Benediktinerkloster St. Gallen und 1749 an den Bischof von Konstanz.
In den Jahren 1803 bis 1808 stritten sich Habsburg bzw. Württemberg einerseits um Baden andererseits um den Besitz der Herrschaft Stahringen-Homburg. Nach zweijähriger Zugehörigkeit zum Königreich Württemberg wurde schließlich 1810 das zur ehemaligen Landgrafschaft Nellenburg gehörende Gebiet dem Großherzogtum Baden zugesprochen und wurde in den Badischen Seekreis eingegliedert.
Die Pfarrkirche St. Zeno wurde anstelle eines baufällig gewordenen Vorgängerbaus 1835 nach Plänen von Heinrich Hübsch als schlichte Saalkirche mit abgesetztem viereckigen Chor und Turm über dem Eingang erbaut.
Die Gründung der ersten Schule soll um das Jahr 1727 erfolgt sein. Unterrichtet wurde lange Zeit in privaten Räumlichkeiten, bis schließlich im Jahr 1874 im Gewann "Bildgarten" das erste öffentliche Schulgebäude errichtet werden konnte. Man geht davon aus, dass ungefähr ab 1810 eine Ausbildung der Lehrkräfte in speziellen Lehrerseminaren erfolgte.
Die Bevölkerungszahlen der Gemeinde Stahringen bewegten sich
Die größeren Schwankungen waren u.a. geprägt von den Auswanderungen Mitte des 19. Jahrhunderts, die jedoch durch eine hohe Geburtenrate ausgeglichen werden konnten. Maßgeblich wirkten sich natürlich die Kriegsjahre aus, die auch in Stahringen zahlreiche Opfer forderten. Die Nachkriegsjahre brachten in der Folge einen Zuzug von Flüchtlingen mit sich.
Bis Mitte der sechziger Jahre war Stahringen ein Ort mit ländlichem Charakter, danach begann der Ausbau zur Wohngemeinde, die sich bis zum heutigen Zeitpunkt in ihrer Einwohnerzahl mehr als verdoppelt hat.
Bis zur Kreisreform 1973 gehörte Stahringen dem Landkreis Stockach an, daraufhin erfolgte die Zuordnung zum Landkreis Konstanz. Seit dem 1. Januar 1974 ist Stahringen (mit Homburg) ein Ortsteil von Radolfzell.