Aktuelle Nachrichten zum Coronavirus

 

Die Behörden von Bund, Land, Landkreis und Stadt informieren fortlaufend und aktuell zum Coronavirus. Hier finden Sie aktuelle Nachrichten.

 

Coronavirus: Bund und Länder erweitern Einschränkungen

23.03.2020 | Neu in Baden-Württemberg, gültig ab 23.03.2020, ist:
· Der Aufenthalt in der Öffentlichkeit ist nur noch alleine, im engsten Familienkreis oder mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person möglich (bisher 3 Personen)
· Feiern ist auch in privaten Räumen nicht mehr gestattet.
· Die Bestimmungen gelten vorerst für eine Dauer von zwei Wochen.

Die vollständige Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus ist unter https://stm.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/landesregierung-beschliesst-massnahmen-gegen-die-ausbreitung-des-coronavirus/) abrufbar.
 
Pressemitteilung der Bundesregierung vom 22.03.2020 zu den Beschlüssen von Bund und Ländern:
Die rasante Verbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) in den vergangenen Tagen in Deutschland ist besorgniserregend. Wir müssen alles dafür tun, um einen unkontrollierten Anstieg der Fallzahlen zu verhindern und unser Gesundheitssystem leistungsfähig zu halten. Dafür ist die Reduzierung von Kontakten entscheidend.
 
Bund und Länder verständigen sich auf eine Erweiterung der am 12. März beschlossenen Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte:
  • Die Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.
  • In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, zu anderen als den unter I. genannten Personen ein Mindestabstand von mindestens 1,5 m einzuhalten.
  • Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet.
  • Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten bleiben selbstverständlich weiter möglich.
  • Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind angesichts der ernsten Lage in unserem Land inakzeptabel. Verstöße gegen die Kontakt-Beschränkungen sollen von den Ordnungsbehörden und der Polizei überwacht und bei Zuwiderhandlungen sanktioniert werden.
  • Gastronomiebetriebe werden geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause.
  • Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich.
  • In allen Betrieben und insbesondere solchen mit Publikumsverkehr ist es  wichtig, die Hygienevorschriften einzuhalten und wirksame Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Besucher umzusetzen.
  • Diese Maßnahmen sollen eine Geltungsdauer von mindestens zwei Wochen haben.
Bund und Länder werden bei der Umsetzung dieser Einschränkungen sowie der Beurteilung ihrer Wirksamkeit eng zusammenarbeiten. Weitergehende Regelungen aufgrund von regionalen Besonderheiten oder epidemiologischen Lagen in den Ländern oder Landkreisen bleiben möglich.
 
Bund und Länder sind sich darüber im Klaren, dass es sich um sehr einschneidende Maßnahmen handelt. Aber sie sind notwendig und sie sind mit Blick auf das zu schützende Rechtsgut der Gesundheit der Bevölkerung verhältnismäßig.
 
Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder danken insbesondere den Beschäftigten im Gesundheitssystem, im öffentlichen Dienst und in den Branchen, die das tägliche Leben aufrecht erhalten sowie allen Bürgerinnen und Bürgern für ihr Verantwortungsbewusstsein und ihre Bereitschaft, sich an diese Regeln zu halten, um die Verbreitung des Coronavirus weiter zu verlangsamen.
 
Ausnahmen für systemrelevante Themen
Zudem dürfen Veranstaltungen, Ansammlungen und Zusammenkünfte stattfinden, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und -vorsorge dienen. Darunter fallen unter anderem Verkehrs- und Beförderungsbetriebe, Gas-, Wasser- und Elektrizitätsversorgung, Müllabfuhr, Abwasserbeseitigung, Krankenhäuser, Friedhöfe, Feuerwehr, Gerichte, Notare, Behörden sowie weitere Stellen oder Einrichtungen, die öffentlich-rechtliche Aufgaben wahrnehmen.
 
Bei allen erlaubten Veranstaltungen, Ansammlungen oder Zusammenkünften sind die Hygienevorschriften zu achten, die eine Übertragung des Coronavirus verhindern sollen:
  • Halten Sie sich bitte möglichst kurz in Gruppen auf und verzichten Sie auf längere Gespräche.
  • Halten Sie mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen. Vor allem von niesenden oder hustenden Personen sollten Sie sich fernhalten.
  • Niesen oder husten Sie nicht in die Richtung von anderen Personen. Wenden Sie sich von umstehenden Personen ab, halten Sie Abstand und niesen oder husten Sie in ein Taschentuch oder die Ellenbeuge.
  • Verzichten Sie auf das Händeschütteln und reduzieren Sie körperliche Kontakte.
  • Waschen Sie Ihre Hände öfter am Tag und mindestens 30 Sekunden lang mit Seife.
 
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Kontakt

Landratsamt Konstanz
Telefon-Hotline für Fragen rund um Corona
 
Tel. 07531 | 800-7777 Mo - Sa |  8 - 20 Uhr 

  

 

Stadtverwaltung Radolfzell
Bürgertelefon
Marktplatz 2 | 78315 Radolfzell am Bodensee
 
Tel. 07732 | 81-585 Mo - Fr |   8 - 12 Uhr 
  Mo - Do | 14 - 16 Uhr 

 

 

Landesgesundheitsamt
Tel. 0711 | 904-39555 täglich |  9 - 18 Uhr 

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