Aktuelle Nachrichten zum Coronavirus

 

Die Behörden von Bund, Land, Landkreis und Stadt informieren fortlaufend und aktuell zum Coronavirus. Hier finden Sie aktuelle Nachrichten.

 

Coronavirus: Informationen und Hilfestellungen für Risikogruppen

19.03.2020 | Das Robert Koch Institut und das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg informieren: Bei einigen Personen kann die Infektion mit dem Coronavirus (COVID-19) einen schwereren Verlauf nehmen.

Personengruppen, die nach bisherigen Erkenntnissen ein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben:
  • Das Risiko einer schweren Erkrankung steigt ab 50 bis 60 Jahren stetig mit dem Alter an. Besonders betroffen sind Menschen, die 80 Jahre und älter sind. Hintergrund hierfür ist, dass das Immunsystem mit zunehmendem Alter auf Infektionen weniger gut reagiert als bei Jüngeren. Da unspezifische Krankheitssymptome wie Fieber die Antwort des Immunsystems auf eine Infektion sind, können diese im Alter schwächer ausfallen oder fehlen, wodurch Erkrankte dann auch erst später zum Arzt gehen.
  • Auch verschiedene Grunderkrankungen wie z.B. Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber und der Niere sowie Krebserkrankungen scheinen unabhängig vom Alter das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu erhöhen.
  • Bei älteren Menschen mit vorbestehenden Grunderkrankungen ist das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf höher als wenn nur ein Faktor (Alter oder Grunderkrankung) vorliegt; wenn mehrere Grunderkrankungen vorliegen dürfte das Risiko höher sein als bei nur einer Grunderkrankung.
  • Für Patienten mit unterdrücktem Immunsystem (z.B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht, oder wegen Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr unterdrücken, wie z.B. Cortison) besteht ein höheres Risiko.
  • Welche Kombination von Risikofaktoren mit weiteren (Lebens-)Umständen ein besonders hohes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei COVID-19 darstellen, ist noch nicht hinreichend bekannt. 
Kein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf 
  •  Schwangere scheinen nach bisherigen Erkenntnissen aus China kein
  • erhöhtes Risiko gegenüber nicht schwangeren Frauen mit gleichem Gesundheitsstatus zu haben.
  • Bei Kindern wurde bislang kein erhöhtes Risiko für einen schweren Erkrankungsverlauf berichtet. 
Wie können sich Risikopersonen schützen?
 
Die allgemeinen Hygienemaßnahmen gelten für Risikopersonen in besonderem
Maße:  
  •  Gute Händehygiene: häufiges Händewaschen mit Seife, alle Finger und Zwischenräume berücksichtigen
  • Abstand halten zu Menschen, die niesen oder husten
  • Einwegtaschentücher benutzen
  • Nicht mit ungewaschenen Händen ins Gesicht fassen
  • Auf Händeschütteln und engen Körperkontakt wie Umarmung zur Begrüßung verzichten 
Bei Auftreten einer durch Viren verursachten Lungenentzündung können zusätzliche Infektionen durch Bakterien begünstigt werden, daher gilt für Personen die 60 Jahre oder älter sind und für Personen die an bestimmten Grunderkrankungen leiden: Sprechen Sie Ihren Arzt auf eine Pneumokokken-Impfung an, sofern Sie nicht schon einen Impfschutz haben.

Im Alltag sollten soziale Kontakte so weit als möglich reduziert werden.
Dabei sollten folgende Tipps beachtet werden:  
  • Einkäufe außerhalb der Haupteinkaufszeiten erledigen oder Einkäufe vor die Wohnungstür liefern lassen (z. B. von Familienangehörigen, Nachbarn)
  • Öffentliche Nahverkehrsmittel möglichst außerhalb der Stoßzeiten nutzen und Handschuhe tragen, um Erregerübertragung über die Hände zu vermeiden
  • Geschäftliche und private Treffen meiden, die nicht unbedingt notwendig sind
  • Auf Familienfeiern verzichten, Einzelbesuche bevorzugen
  • Größere Menschenansammlungen vermeiden
  • Besuche in Alten- und Pflegeheimen sowie Krankenhäusern sind nur noch in Ausnahmen gestattet (Kinder, im Notfall oder in der Versorgung von Sterbenden)
 Welche Aktivitäten sind ohne Risiko möglich?
Freizeit- oder Sportaktivitäten an der frischen Luft, sofern man dabei keinen engen Kontakt zu anderen Personen hat (z. B. Spaziergang, Fahrradfahren)
 
Ein Merkblatt mit diesen Tipps kann hier heruntergeladen (zu finden unter Freitag, 20.03.2020)

Informationen des Robert Koch Instituts vom 06.03.2020
 
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Kontakt

Landratsamt Konstanz
Telefon-Hotline für Fragen rund um Corona
 
Tel. 07531 | 800-7777 Mo - Sa |  8 - 20 Uhr 

  

 

Stadtverwaltung Radolfzell
Bürgertelefon
Marktplatz 2 | 78315 Radolfzell am Bodensee
 
Tel. 07732 | 81-585 Mo - Fr |   8 - 12 Uhr 
  Mo - Do | 14 - 16 Uhr 

 

 

Landesgesundheitsamt
Tel. 0711 | 904-39555 täglich |  9 - 18 Uhr 

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