Dreisstufiges Warnsystem für Baden-Württemberg | Aktuell geltende Stufe: Alarmstufe

17.11.2021 | Ab 17.11. gelten in Baden-Württemberg die verschärften Regelungen der Alarmstufe.

Die Alarmstufe wird ausgerufen, wenn die Hospitalisierungsinzidenz an fünf Werktagen in Folge den Wert von 12,0 erreicht oder überschreitet oder die Auslastung der Intensivbetten in Baden-Württemberg an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen den Wert von 390 erreicht oder überschreitet.
 
In der Alarmstufe darf sich ein Haushalt nur noch mit einer weiteren Person treffen. Geimpfte und genesene Personen, Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre und Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können oder für die es keine allgemeine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) gibt werden dabei nicht mitgezählt. Paare, die nicht zusammenleben, gelten als ein Haushalt.
 
Zudem gilt landesweit die 2G-Regel im öffentlichen Raum. Damit ist der Zutritt zu Restaurants, öffentlichen Veranstaltungen, Kultureinrichtungen, Freizeiteinrichtungen, Musikschulen und Sportstätten für nicht geimpfte oder genesene Personen nicht mehr gestattet.
 
Bei Übernachtungen in Hotels und anderen Unterkünften gilt in der Alarmstufe 3G (Geimpft, genesen, PCR-getestet). Der PCR-Test muss alle drei Tage erneuert werden.
 
Im Einzelhandel gilt die 3G-Regel (Geimpft, genesen, negativer Antigen-Schnelltest). Ausgenommen sind Geschäfte der Grundversorgung.
 
Bei körpernahen Dienstleistungen wird ein aktueller PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) benötigt.
 
Auf Weihnachtsmärkten gilt in der Alarmstufe die 2G-Regelung für Verkaufsstände, die Lebensmittel zum sofortigen Verzehr vor Ort anbieten. Für den reinen Warenverkauf gibt es keine Einschränkungen.
 
Ausgenommen von der PCR-Testpflicht und den 2G-Beschränkungen sind:
  • Kinder bis einschließlich 5 Jahre
  • Kinder bis einschließlich 7 Jahre, die noch nicht eingeschult sind
  • Schüler*innen
  • Personen bis einschließlich 17 Jahre, die nicht mehr zur Schule gehen (negativer Antigen-Schnelltest erforderlich)
  • Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können (ärztliche Bescheinigung und ein negativer Antigen-Schnelltest erforderlich)
  • Personen, für die es keine Impfempfehlung der STIKO gibt (negativer Antigen-Schnelltest erforderlich)
  • Schwangere und Stillende (negativer Antigen-Schnelltest erforderlich)
 
Die Regelungen der Alarmstufe treten außer Kraft, sobald die Schwellenwerte für die Intensivbettenbelegung oder die Hospitalisierungsinzidenz an fünf Tagen in Folge unterschritten werden. 
 
>> Die Regelungen der Warnstufe im Überblick
 
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