Amtliche Bestätigung für ärztliche Atteste zur Maskenbefreiung

26.02.2021 | Personen ab 6 Jahren können gemäß der aktuellen Rechtslage durch ein ärztliches Attest von der Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bzw. eines Mund-Nasen-Schutzes befreit werden.

Die aktuellen Anforderungen der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sind hier zu finden.
 
„Busfahrer oder Gastwirte können kaum nachvollziehen, ob das vorgelegte Attest rechtmäßig ist. Wir wollen hier den Radolfzellern eine Hilfestellung geben und stellen eine amtliche Bestätigung aus. Wenn diese vorgelegt wird, können beispielweise die Einzelhändler darauf vertrauen, dass die Befreiung von der Maskenpflicht korrekt ist", so Oberbürgermeister Martin Staab. „Dieses Angebot soll eine schnelle und unbürokratische Hilfe für beide Seiten sein, um die Reibungspunkte im Alltag zu reduzieren."
 
Seit Oktober können Radolfzellerinnen und Radolfzeller eine amtliche Bestätigung ihres ärztlichen Attests zur Maskenbefreiung beim Ordnungsamt der Stadt bekommen. Dazu muss telefonisch ein Termin unter der Rufnummer 07732 81-288 vereinbart werden. Zum Termin ist das ärztliche Attest, ein Ausweisdokument sowie ein Bild, das deutlich erkennbar die Person zeigt, mitzubringen. Sofern keine Zweifel an der Glaubwürdigkeit des ärztlichen Attests bestehen, wird die amtliche Bestätigung sofort ausgestellt. Andernfalls kann dies ein paar Tage in Anspruch nehmen, da die Stadtverwaltung das Attest vom Gesundheitsamt verifizieren lässt. Es werden dabei keinerlei ärztliche Befunde abgefragt oder übermittelt. Die amtliche Bestätigung der Stadtverwaltung Radolfzell ist auf blauem Karton und mit einem Passbild sowie Hologramm versehen. Es fällt keine Verwaltungsgebühr an.
 
Gemäß der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist das ärztliche Attest im Original weiterhin mitzuführen. Die amtliche Bestätigung gilt ausschließlich in Radolfzell und den Ortsteilen.
 
Die Stadtverwaltung weist ausdrücklich darauf hin, dass ein gefälschtes Attest den Straftatbestand der Urkundenfälschung erfüllt. Zudem stellt das Nichttragen eines verordnungsgemäßen Mund-Nasen-Schutzes ohne ein gültiges ärztliches Attest eine Ordnungswidrigkeit dar.
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