Kindergarten St. Josef

 

Name und Adresse der Einrichtung:

Kindergarten St. Josef

Fürstenbergstr. 2

78315 Radolfzell

 

Leitung: Frau Katharina Leichtle

 

Kontaktdaten:

Tel: 07732/3407

E-Mail: Kiga-st.josef@kath-radolfzell.de

 

Betreuung in 2 Gruppen

Regelkindergarten für Kinder im Alter von 3-6 Jahren und dem Angebot der verlängerten Öffnungszeit.

In 2 Gruppen werden bis zu max. 53 Kinder betreut, davon bis zu max. 25 Kinder in der verlängerten Öffnungszeit.

 

Träger der Einrichtung:

Kath. Pfarrgemeinde St. Radolt

Marktplatz 7

78315 Radolfzell

07732/2016

07732/58786

buero.ulf@kath-radolfzell.de

Geschäftsführung: Michaela Gesell

07732/8235251

michaela.gesell@vst.radolfzell.de

 

Unsere Gruppenstruktur und Öffnungszeiten

Eine Kindergartengruppe mit verlängerten Öffnungszeiten (VÖ). 

Mo – Fr 7.30 Uhr – 14.00 Uhr; Kinder im Alter von 3 – 6 Jahren, bis zu 25 Kinder.

 

Eine Kindergartengruppe mit Regelöffnungszeiten (RG)

Mo – Fr 7.30 Uhr – 13.00 Uhr

Di, Do 14.00 Uhr – 16.30 Uhr Kinder im Alter von 3 – 6 Jahren; bis zu 28 Kinder

 

Als eine von 6 katholischen Einrichtungen der Kirchengemeinde St. Radolt fühlt sich die Einrichtung dem christlichen Menschenbild verpflichtet. Der pastoralen Auftrag der Kirchengemeinde wird unterstützt. Dahingehend erleben die Kinder den kirchlichen Jahreskreis. Die daraus entstehenden Themen wird kindgerecht erarbeitet.

 

Unser Bildungsverständnis

Unser Verständnis von Bildung gründet sich auf folgenden Thesen und basiert auf dem Wissen, dass Bildung ein Prozess ist, der mit der Geburt beginnt und bis zum Tode andauert.

  • Als Voraussetzung von Bildung sehen wir das Wohlbefinden des Kindes. Erst wenn das Kind sich wohl fühlt, entwickelt es Neugierde und Forscherdrang, um die Welt zu entdecken. Um sich wohlfühlen zu können muss das Kind in der Lage sein, Bindungen zum Beispiel zu Erziehern und zu Kindern aufzubauen.
  • Bildung geschieht auch im Spiel. Sie ist ein innerer Prozess. Deshalb können Kinder sich selbst und sich untereinander bilden. Daraus lässt sich erkennen, dass Bildungsprozesse „ganz von alleine“ geschehen können, ohne das augenscheinliche Zutun der Erzieherin.
  • Bildung braucht Zeit und Ruhe.

Für unsere Rolle als Erzieherin ergeben sich aus diesen Thesen folgende Schlussfolgerungen:

  • Die Erzieherin bietet sich dem Kind als verlässliche Vertrauensperson an. Sie verfügt über Sensibilität und Einfühlungsvermögen 
  • Die Erzieherin beobachtet die Kinder und analysiert die Beobachtungen, um Bildungsprozesse zu erkennen und zu begleiten und Bildung durch gezielte Impulse zu fördern.
  • Die Erzieherin schafft eine anregende Umgebung
  • Sie erkennt die Kinder auch als „Profis“ an und begibt sich mit dem Kind auf eine Ebene.

Für unseren Kindergarten haben wir daraus folgende Ziele entwickelt:

  • Der Eingewöhnungsphase unter Berücksichtigung des Eingewöhnungskonzeptes kommt ein hoher Stellenwert zu
  • Das Freispiel, in dem sich das Kind seine Spielumgebung, den Spielpartner und das Spielmaterial selbständig auswählt, ist in unserer Einrichtung ein wichtiger Bestandteil des Kindergartenalltags. 
  • Wir legen Wert auf einen professionellen und von gegenseitiger Wertschätzung getragenen kollegialen Austausch.

Wir geben den Kindern eine klare Struktur sowohl in der Raumgestaltung, wie auch im Tagesablauf und den verschiedenen Angeboten.

 

Wichtige Schwerpunkte unserer Arbeit

Den Kindergarten besuchen Kinder aus dem gesamten Stadtgebiet, die meisten wohnen in Ein- und Mehrfamilienhäusern ohne Garten Wir heißen Kinder aus vielen verschiedenen Kulturkreisen und mit vielen verschiedenen Sprachen in unserer Einrichtung willkommen.

Deshalb ergeben sich für uns folgende Schwerpunkte

  • Möglichst viele Bewegungsimpulse und Naturerlebnisse
  • Offenheit für verschiedene Kulturen
  • Schwerpunkt in der Sprache (Seit 2017 Teilnahme am Projekt „Schwerpunktkita Sprache, „Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“.

 

Außerdem legen wir Wert auf die Bildung von Kleingruppen für verschiedene Projekte:

  • Monatliche Seetage
  • Projekte im Altersverband (Spielmäuse, Bunte Hunde, Zahlenfüchse und ABC – Eulen)
  • Projekte für die Kinder im letzten Kindergartenjahr (Experimente, Verkehrserziehung , Medienkids)

Räume

Der Kindergarten verfügt über folgende Räumlichkeiten

2 Gruppenräume mit verschiedenen Bildungsbereichen

1 großer Bewegungsraum, der auch für Treffen der gesamten Einrichtung (Singkreis, Adventsstunden usw.) genutzt wird.

1 Küche mit Büro

1 Intensivraum

1Klopfschopf in dem die Kinder erste handwerkliche Erfahrungen sammeln

 

Besonders stolz sind wir auf unseren Außenbereich mit altem Baumbestand, der im Sommer angenehmen Schatten spendet.

 

Eingewöhnung

Der guten Eingewöhnung räumen wir einen großen Stellenwert ein. Wir orientieren uns am Berliner Eingewöhnungskonzept. In den ersten Tagen begleitet ein Elternteil das Kind in die Einrichtung

Wir sehen uns als Bildungseinrichtung und sind getragen von der Überzeugung, dass Bildung nur durch Bindung geschehen kann. Deshalb kümmert sich in den ersten Tagen der Eingewöhnung eine feste Bezugserzieherin um das neue Kind und seine Eltern.

Gelungene Eingewöhnung hat sehr viel mit dem augenscheinlichen Wohlbefinden des Kindes zu tun.

Um Eltern, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind, zu unterstützen, arbeiten wir mit Bildkarten und benutzen anfangs vermehrt nonverbale Kommunikation.

Um die Kinder von Anfang an gut einschätzen zu können, besprechen wir am Schnuppertag mit dem jeweilig anwesenden Elternteil einen Fragebogen. Inhalt dieses Fragebogens ist auch das Wissen über im Kindergarten wichtige Worte in der Muttersprache des Kindes. (Toilette, Vespern usw.)

 

Zusammenarbeit mit Eltern

In unserer Arbeit sehen wir die Eltern als die wichtigsten Personen im Leben der Kinder. Sie sind in erster Linie verantwortlich für ihr Kind.

Einerseits sind sie unsere „Kunden“ und andererseits auch unsere Partner, wenn es um die Erziehung ihres Kindes geht. 

Sie kennen ihr Kind von Geburt an; sie prägen es; deshalb sind sie die „Experten“ für ihr eigenes Kind.

Unsere Zusammenarbeit mit Eltern ist von Wertschätzung, Akzeptanz und Achtung geprägt. Dazu gehört Kommunikation. Diese ist Voraussetzung für eine gute Zusammenarbeit zum Wohle des Kindes.

Daraus ergeben sich für uns folgende Ziele:

  • Die Begegnung mit den Eltern soll auf Augenhöhe geschehen.
  • Ein regelmäßiger Austausch mit den Eltern zum Wohle des Kindes wird angestrebt.

Da einige Eltern, die unsere Einrichtung besuchen, die deutsche Sprache nicht beherrschen, greifen wir auf verschiedene Hilfsmittel zurück, um den fachlichen Austausch mit diesen Eltern zu gestalten ( Umfangreiches Bildmaterial, Unterstützung durch das Computerprogramm „Metacom“, Übersetzungshilfe innerhalb der Elternschaft, Dolmetscher des Landkreises Konstanz, Netzwerkarbeit z. Bsp. Mit dem Radolfzeller Projekt „Kita – Einstieg“)

Bei den Erstkontakten setzen wir auch unser Kiga-Bildbuch ein. Es enthält die wichtigsten Aspekte des KiGa-Besuchs und verdeutlicht sie.

 

Bei Interesse und Rückfragen wenden Sie sich an Telefon 07732 3407

 

Impressum

Verantwortlich für den Inhalt dieser Darstellung ist

Katharina Leichtle und Doris Fischer

Kontakt

Anette Hemmie | Leitung Kindertagesbetreuung
Fachbereich Bildung, Jugend, Sport
Schützenstraße 24 | 78315 Radolfzell am Bodensee
 
anette.hemmie@radolfzell.de
   
Tel. 07732 | 81-134 Mo - Fr |  8.00 - 12.00 Uhr 
Fax 07732 | 81-400 Do | 14.00 - 16.00 Uhr 
  und nach Terminvereinbarung