Kindergarten St. Hedwig

 
 

Name und Adresse der Einrichtung:

Kindergarten St. Hedwig

Dammweg 1

78315 Radolfzell

 

Tel:      07732 – 10910

E-Mail: kiga-st.hedwig@kath-radolfzell.de

 

Leitung: Frau Annette Rieger

  

Träger:

St. Sebastian e.V.

Marktplatz 7

78315 Radolfzell

Tel:      07732 - 2016

Fax:    07732 - 57786

E-Mail: kiga-gf@kath-radolfzell.de

 

Gruppenstrukturen: Die Kinder erleben eine feste Gruppenzugehörigkeit zu einer unserer drei Kindergartengruppen:

 

Sonnenblumengruppe

  

Regenbogengruppe

  

Blubbergruppe

  

Wir bieten den Kindern aber auch die Möglichkeit, sich in verschiedenen Aktionsräumen wie z.B. Bewegungsbaustelle oder Malatelier zu treffen, sich gegenseitig in den Gruppen zu besuchen oder sich an gruppenübergreifenden Angeboten zu beteiligen.

 

Öffnungszeiten:

Regel - Betreuungszeiten:

  • Montag – Freitag: 7:30 – 13:00 Uhr
  • Dienstag und Donnerstag: 14:00 – 16:30 Uhr

Verlängerten Öffnungszeit:

  • Montag – Freitag: 7:30 – 14:00 Uhr (ohne Mittagessen)

Flexible Abholzeiten: 

  • Montag - Freitag: 12:00- 14:00 Uhr

 

Räume - Ein Rundgang durch unseren Kindergarten

 

Der Kindergarten St. Hedwig liegt in einem verkehrsberuhigten Wohngebiet im nördlichen Stadtbereich von Radolfzell, in unmittelbarer Nähe des Altbohl-Waldes. Er wurde 1960 eingeweiht, zwischenzeitlich erweitert und mehrmals renoviert.

Die gute Stadtbusanbindung vor und hinter dem Kindergarten ermöglicht uns Besuche an den See und in die Altstadt. Der Weg zum Kindergarten führt durch einen kleinen Vorgarten mit Blumenbeeten und Fahrradabstellplatz.

                                                                                 

Die helle Eingangshalle mit Info-Wand und Garderobenbereich wird nach Eintreffen aller Kinder zur  Bewegungsbaustelle umfunktioniert. Durch Wegschieben der Trennwände zur Sonnenblumengruppe,  ergibt sich ein großer Saal, der bei Festen genügend Raum bietet.

Eine Wendeltreppe führt nach oben in die zweite Ebene, die sich zum Turnen mit Kleingruppen und für gruppenübergreifende Angebote eignet.

 

Jede Gruppe verfügt über einen Gruppenraum mit zugeordnetem Garderobenplatz.

Die hellen, überschaubaren Räume sind in verschiedene Bereiche aufgeteilt:  Rollenspielbereich, Bauen und Konstruieren, Experimentieren und Forschen,  Bücherecke, Essbereich, Mal- und Kreativbereich ...  Die einzelnen Funktionsbereiche werden, je nach Bedürfnis und Interessenlage der Kinder, ergänzt oder umgestaltet.

 

Ein Waschraum, ein separater Wickelraum, eine Kinderküche, ein Malatelier sowie Räume für die Mitarbeiterinnen, u.a. für Planung, Dokumentationen und Besprechungen, runden das Angebot ab.

                                              

Der Garten besteht überwiegend aus Rasenfläche und altem Baumbestand.

Eine breite HangrutscheKletterbereich mit Türmen, Hängebrücke und Kletternetz, Vogelnestschaukel,

Bewegungsbaustelle mit Kisten, Brettern, Rohren, sowie ein Fußballspielbereich mit Fußballtor, bieten vielfältige Bewegungsmöglichkeiten. Im großen  Sandkasten können die Kinder buddeln, bauen, matschen. Eine mit Steinplatten ausgelegte Fläche eignet sich zum Befahren  mit Bobby-Cars und  Dreirädern,  sowie zum Bemalen mit Straßenkreide.

 

Unsere pädagogisches Konzept:  

 

In unserem Kindergarten treffen Kinder unterschiedlicher Nationen, Kulturen, Religionen sowie Kinder mit erhöhtem Förderbedarf aufeinander. In dem sie miteinander in Kontakt treten, spielen und sich gegenseitig erleben, lernen sie voneinander und miteinander. Das sehen wir als echte Chance und Bereicherung für die Gesamtentwicklung der Kinder.

 

Eines unserer wichtigsten Ziele ist, dem Kind emotionale Sicherheit und Geborgenheit zu vermitteln, damit es sich vorbehaltslos angenommen, geschätzt und geliebt fühlt.  Dabei steht das Kind im Mittelpunkt unserer pädagogischen Arbeit. Unsere Aufgabe ist es, das Kind in seiner Einzigartigkeit wahrzunehmen, ihm Impulse, Raum und Zeit für seine Persönlichkeitsentwicklung zu schenken.

In einer Atmosphäre der Wertschätzung und  Partnerschaft kann kindliche Bildung und Erziehung gelingen.  Gemäß unserem christlichen Leitbild wollen wir das Kind zur Selbständigkeit, Verantwortungsbereitschaft und Gemeinschaftsfähigkeit  erziehen und ihm Wegbegleiter sein.

 

Wir arbeiten in festen Stammgruppen sowie auch gruppenübergreifend in Kleingruppen in Anlehnung an den Orientierungsplan für Bildung und Erziehung von Baden – Württemberg. Ein abwechslungsreicher Tagesablauf sorgt dafür, dass die Kinder gerne in unseren Kindergarten kommen und viel Interessantes erleben. Eine freundliche Raumgestaltung sowie die vielfältige Auswahl an Spiel – und Lernmaterialien sollen die Kinder zu Eigenaktivität und Selbstlernprozessen anregen. Tägliche Gruppenaktivitäten, Kleingruppenangebote und verschiedene gruppenübergreifende Projekte, die sich an den Interessen der Kinder und an aktuellen Themen orientieren, ermöglichen gezielte Lern – und Fördermaßnahmen.

Rituale und am Kirchenjahr orientierte Feste und Abläufe sind für uns immer  wiederkehrende Orientierungspunkte.

 

Unsere Besonderheiten:

  •  Felixauszeichnung
  •  Auszeichnung „ Gartenland in Kinderhand “

Eingewöhnung

 

Die Eingewöhnungszeit im Kindergarten ist eine wichtige Zeit für alle Beteiligten. Sie beinhaltet den Ablöseprozess zwischen Eltern und Kind, der nicht zu unterschätzen ist.

Kinder benötigen eine gute, sichere und emotionale Bindung um sich für Neues und Fremdes zu öffnen und neugierig zugehen zu können. Dabei ist die Eltern – Kind Bindung in den ersten Lebensjahren besonders intensiv. Wann sich ein Kind im Kindergarten wohlfühlt hängt auch damit zusammen wie die Eingewöhnungszeit verlaufen ist. Nur wenn eine stabile Bindung zwischen Kind und Bezugserzieherin besteht ist das Kind in der Lage sein Umfeld zu erkunden, Freundschaften zu schließen und durch das Spiel zu lernen. Deshalb orientieren wir uns am Berliner Eingewöhnungsmodell.

Pädagogische Zielsetzung:

  • Voraussetzungen schaffen, damit sich ein Vertrauensverhältnis zwischen Erzieher, Kind und den Eltern entwickeln kann.
  • Kind, Eltern und Erzieherinnen lernen sich kennen, Erzieherin und Kind entwickeln eine tragfähige Bindung und Beziehung, das Kind fasst Vertrauen und fühlt sich angenommen.
  • Das neue Kind und die anderen Kinder der Gruppe nehmen miteinander Kontakt auf und entwickeln Beziehungen.
  • Das Kind lernt Räume, Tagesablauf, Regeln und Rituale kennen.
  • Informationsaustausch zwischen Erzieherin und Eltern über das Kind.
  • Eltern lernen die Räumlichkeiten der Einrichtung kennen und erhalten Informationen über die pädagogische Arbeit und organisatorische Rahmenbedingungen und Abläufe.
  • Mit Eltern und Kind über Ängste bei zeitlich begrenzter Trennung sprechen und gemeinsam Bewältigungsstrategien entwickeln.
  • Dem Kind außerhalb der Familie Geborgenheit und Sicherheit geben.

 

In unserer Einrichtung findet die Eingewöhnung in mehreren Phasen statt:

 

Aufnahmegespräch:

Zur ersten Kontaktaufnahme zwischen Eltern und Erzieherin dient das Aufnahmegespräch. Das Aufnahmegespräch findet ca. 1 – 2 Monate vor der Aufnahme des Kindes in den Kindergarten statt. Diese erste Phase der Begegnung kennzeichnet den Austausch von Informationen über den pädagogischen Alltag der Gruppe, sowie über die bisherigen Lebensgewohnheiten des Kindes zu Hause und über den Umgang der Eltern mit ihrem Kind. Im weiteren Verlauf wird die Eingewöhnungszeit besprochen und erste Eingewöhnungstermine festgelegt.

 

Einführungsphase (2. - 3.Tag):

In den ersten 2 – 3 Tagen besucht das Kind zusammen mit einem Elternteil, oder einer anderen Bezugsperson, für 2 Stunden seine Gruppe. Die Erzieherin begleitet das Kind darin, alles Neues kennen zu lernen, erste Kontakte zu knüpfen und sich im Kindergarten gut einzuleben.

 

Stabilisierungsphase (ab dem 3 - 4.Tag)

Die erste Trennung findet zwischen dem 3 – 4 Tag statt, jedoch nie montags. In dieser Zeit verabschiedet sich die Bezugsperson für eine kurze Trennungsphase vom Kind und verlässt die Gruppe, bleibt aber in der Einrichtung.

 

Schlussphase (ab dem 7. Tag):

Die Abwesenheitszeit der Bezugsperson wird kontinuierlich verlängert. Wenn die Trennung erfolgreich vollzogen wurde, kann die Bezugsperson für einen bestimmten Zeitraum die Einrichtung verlassen, muss aber jederzeit telefonisch für die Erzieherin erreichbar sein. 

Die Eingewöhnungszeit gilt als abgeschlossen, wenn das Kind die Erzieherin als sichere Basis akzeptiert und sich von ihr trösten lässt. Dieser Prozess wird seitens des Kindes, der Eltern und der Bezugserzieherin bewusst mit dem Eingewöhnungsgespräch abgeschlossen.

In Absprache mit den Fachkräften und nach Wohlbefinden des Kindes, kann die Eingewöhnungsphase verlängert oder verkürzt werden.

In der ersten Zeit empfehlen wir, wenn möglich, das Kind nur vormittags in die Einrichtung zu bringen.

 

Essen und Getränke

Frühstück, Zwischenmahlzeit:

Die Eltern geben ihrem Kind ein gesundes, ausgewogenes und abwechslungsreiches Frühstück mit.  Das selbst mitgebrachte Vesper kann während der Freispielzeit eingenommen werden.

Getränke

Wir bieten den Kindern jeden Tag im Kindergarten ungesüßten Tee in verschiedenen Geschmacksrichtungen und Wasser an.

Mittagessen:

Wird im Kindergarten nicht angeboten. Kinder, die in der verlängerte Öffnungszeit sind, bringen sich ein zusätzliches Vesper mit.

 

 

Zusammenarbeit mit den Eltern

Information:

Die wichtigsten Kooperationspartner sind für uns die Eltern. Zum Wohle des Kindes ist eine partnerschaftliche, offene und transparente Zusammenarbeit der Eltern mit den pädagogischen Fachkräften des Kindergartens wünschenswert.

Die Eltern werden von uns regelmäßig über Elternbriefe zu den aktuellen Anlässen informiert. Des weiteren findet man auf einem allgemeinen „ schwarzen Brett „ in der Eingangshalle sowie auf gruppenbezogenen Informationsbrettern in der jeweiligen Garderobe Informationen des Kindergartens, des Trägers und des Elternbeirates.

„Tür und Angelgespräche „ werden für persönliche Mitteilungen genutzt.

 

Strukturierte Elterngespräche

Es werden mit allen Eltern verbindliche Entwicklungsgespräche geführt.

(Die Aufzählung zeigt das Mindestangebot. Wann immer Eltern oder Erzieherinnen den Wunsch nach zusätzlichem Austausch haben, werden gerne und selbstverständlich weitere Termine ausgemacht.)

  • Information – und Anmeldegespräch
  • Eingewöhnungsgespräch nach der 6 – 8 Woche
  • Entwicklungsgespräche
  • Entwicklungsgespräche im Hinblick auf die Einschulung vor der Anmeldung zur Einschulung
  • Bei Bedarf ein gemeinsame Gespräche mit den mit dem Fachdienst für Integration, Therapeuten, Ämter oder Kooperationslehrern.

 

Elternabende

Sie finden mehrmals im Kindergartenjahr statt und werden von den Erzieherinnen oder von Referenten durchgeführt. Sie werden angeboten zu pädagogischen Themen, zu Erziehungsfragen, zum Austausch über die Gruppensituation und besondere Bedürfnisse sowie zur Kontaktpflege der Eltern.

 

Mitwirkungsmöglichkeit

Durch verschiedene Angebote, Aktivitäten, Elternabende und Feste beziehen wir die Eltern in unser Planen und Handeln gerne ein. Dadurch schaffen wir eine stabile Verbindung zwischen Eltern, Erzieher und Kindern.

 

Mitbestimmungsmöglichkeiten und Elternbeirat.

Als Bindeglied zwischen Eltern, Träger und Erzieherinnen fungiert der Elternbeirat. Die Aufgaben und Rechte des Elternbeirates sind im Aufnahmeheft schriftlich festgelegt.

Die Elternbeiräte aller 6 kath. Kindergärten treffen sich jährlich mindestens 1x mit dem Träger zum Informationsaustausch.

 

Kooperation und Vernetzung

 

Zusammenarbeit mit der Schule

Der Kindergarten unterhält mit allen drei Grundschulen der Stadt gute Kontakte und pflegt eine gute Kooperation, damit der Übergang zwischen Kindergarten und Grundschule gut und erfolgreich verlaufen kann. Die Kooperationslehrer aus allen Schulen besuchen ihre zukünftigen Schulkinder in unterschiedlichem Umfang im Kindergarten. Desweiteren haben die Vorschulkinder die Möglichkeit innerhalb eines „Kennenlerntages“ ihre zukünftige Schule anzuschauen und kennen zu lernen. In gemeinsamen Gesprächen tauschen sich Erzieherinnen, Eltern und Lehrer mit Einverständnis der Eltern über den Entwicklungsstand der Kinder aus.

In gemeinsamen Arbeitsgruppen werden neue Formen der Kooperation entwickelt.

Jährlich stattfindende Treffen von Schulleitung und Kindergartenleiterinnen dienen dem Festlegen der Zusammenarbeit.

 

Fachdienste:

Wichtige Ansprechpartner für Diagnostik, Förderung und Beratung bei Entwicklungsbesonderheiten finden wir im Verbund der Frühförderstelle.

Die Mitarbeit im Arbeitskreis Frühförderung Radolfzell / Stockach bietet uns vielfältige Kontakte und Austauschmöglichkeit mit den verschiedensten Fachkräften wie: Logopäden, Heilpädagogen, Kinderärzten, Psychologen, Krankengymnasten, Lehrkräften aller Fachrichtungen und Schularten usw.

Bei Bedarf bietet das Jugendamt, Eltern und Erzieherinnen, Unterstützung an.

Das Gesundheitsamt arbeitet in Fragen zu Gesundheit und Hygiene, der Zahnprophylaxe sowie bei der ESU der 4 – 5 jährigen Kinder und der Vorschulkinder mit uns zusammen.

 

Vernetzung im Gemeinwesen:

Der Kindergarten gehört zur Seelsorgeeinheit St. Radolt der katholischen Kirche und liegt im Einzugsgebiet der Kirchengemeinde St. Meinrad.

Da wir uns als Ausbildungsort verstehen, kooperieren wir mit Fachschulen für Sozialpädagogik. In Zusammenarbeit mit Haupt – Real – und Berufsschulen sowie mit Gymnasien und Sonderschulen bieten wir regelmäßig Praktikumsplätze für Schüler an.

Bei Projekten finden und suchen wir Unterstützung bei den verschiedensten Vereinen der Stadt Radolfzell, der Stadtbücherei, der Verkehrspolizei und Feuerwehr,  bei ehrenamtlichen Helfern und der Stadtverwaltung.

Kontakt

Anette Hemmie | Leitung Kindertagesbetreuung
Fachbereich Bildung, Jugend, Sport
Schützenstraße 24 | 78315 Radolfzell am Bodensee
 
anette.hemmie@radolfzell.de
   
Tel. 07732 | 81-134 Mo - Fr |  8.00 - 12.00 Uhr 
Fax 07732 | 81-400 Do | 14.00 - 16.00 Uhr 
  und nach Terminvereinbarung