Umwelttipp

Die Stadt Radolfzell setzt zahlreiche Umwelt- und Klimaschutzaktivitäten um. Um auch den Bürgerinnen und Bürger weitere Anregungen zu geben, gibt die Stadtverwaltung immer wieder Tipps, die leicht umzusetzen sind, dabei den Geldbeutel schonen und einen Beitrag zum Erhalt des Planeten leisten. Denn: Jede noch so kleine Maßnahme ist wirksam.

 

Beutel aus T-Shirt

Um Plastikmüll zu vermeiden und noch nachhaltiger einzukaufen, kann aus einem alten T-Shirt ohne Nähen ein Einkaufsbeutel werden. Gerade zu Beginn der wärmeren Monate bringt der Griff in den Kleiderschrank das ein oder andere ausgeleierte oder ungeliebte T-Shirt zum Vorschein. Das muss nicht im Müll landen, sondern kann durch so genanntes Upcycling eine neue Bestimmung finden. Die Anleitung, wie man mit Schere, Bleistift und Lineal eine Einkaufstasche, Handtasche oder einen Einkaufsbeutel aus einem alten T-Shirt herstellt, gibt es hier... 

Vorher-Nachher-Vergleich

Bilder: Stadtverwaltung

Bioplastik-Beutel nicht verwenden

Müffelnde Obstreste, feuchter Kaffeesatz und schlecht gewordene Speisereste – Bioabfälle sind lästig und verströmen einen unangenehmen Geruch. Weil uns dies stört, greifen viele Verbraucher im Supermarkt oder in der Drogerie zu den kompostierbaren Bioplastik-Beuteln verschiedener Hersteller. Einmal zugebunden, verschwindet der volle Beutel in der braunen Biotonne und verströmt besonders in den Sommermonaten keinen unangenehmen Geruch. Viele Entsorgungsbetriebe in Deutschland, und auch das für Radolfzell zuständige Unternehmen Remondis, bittet darum, diese Beutel nicht zu verwenden, da sie für die Müllsortieranlagen ein Problem darstellen. Der Grund: Sie zerfallen in den Kompostieranlagen nicht schnell genug. Deshalb werden sie aussortiert und verbrannt. Grundsätzlich ist es so, dass die Bioplastik-Beutel zwar zersetzt werden, allerdings nach einer recht langen Zeit und unter bestimmten klimatischen Bedingungen, informiert das Umweltbundesamt. Auch auf dem heimischen Komposthaufen im Garten sollten die vollen Beutel nicht entsorgt werden. Denn dort herrschen keine – für die Zersetzung – optimalen Feuchte- und Temperaturbedingungen. In der Regel entstehen aus biologisch abbaubaren Kunststoffen auch keine wertvollen Bodenbestandteile, sondern es findet lediglich ein Abbau zu Kohlendioxid und Wasser statt.

 

Müllbeutel aus recyceltem Polyethylen sind derzeit die umweltfreundlichsten Beutel. Sie sind mit dem “Blauen Engel” gekennzeichnet. Die beste Lösung ist, keinen Müllbeutel zu benutzen und ein Zeitungspapier in den Mülleimer zu legen. So wird die Feuchtigkeit aufgesaugt und die Speisereste bleiben beim Auskippen nicht am Boden kleben.

Kontakt

Abteilung Landschaft und Gewässer
Fachbereich Stadtplanung und Baurecht
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