Wichtige Regeln am Seeufer

20.04.2021 | Egal welche Jahreszeit oder welches Wetter, ob in den Morgen- oder Abendstunden, am Ufer oder auf dem See: Der Bodensee übt in Radolfzell immer eine Anziehungskraft aus.

Um das Seeufer als Rückzugs- und Erholungsort zu bewahren und die Aufenthaltsqualität weiterhin zu erhalten, ist es wichtig, bestimmte Regeln einzuhalten. Bild: Stadtverwaltung
„Wir haben so viele frei zugängliche Stellen und Freiflächen am Seeufer wie kaum eine andere Stadt am Bodensee.", hebt Oberbürgermeister Martin Staab die Besonderheit in Radolfzell hervor.

Sonnenbaden und Verweilen am See gehören für die Bürger und Gäste der Stadt zum See-Erlebnis dazu. Damit Mensch und Tier den Aufenthalt gleichermaßen genießen können, sollte jeder neben den Corona-bedingten Abstands- und Hygieneregeln folgende Punkte beim Besuch am See beherzigen:
 
  • Gegenseitige Rücksichtnahme gilt beim Radfahren, Skaten und Spazieren- oder Gassi gehen gleichermaßen.
  • Auf öffentlichen Straßen, Grün- und Erholungsanlagen besteht eine Leinenpflicht für Hunde. Dies gilt jedoch nicht für Blindenhunde, Hunde von Sehbehinderten, Diensthunde der Polizei, des Zolls und des Bundesgrenzschutzes sowie Rettungshunde. Zudem sind Hundeführer verpflichtet, die Notdurft des Hundes unverzüglich zu entfernen. Dafür sind im Stadtgebiet Spender mit Hundekotbeuteln aufgestellt.
  • Das Füttern von Tauben, Wasservögeln wie Enten und Schwäne, Rot- sowie sonstigem Federwild wie Möwen ist untersagt. Das Füttern führt nicht nur zur Verschmutzung der Ufer- und Flachwasserzonen, sondern kann unmittelbare gesundheitliche Folgen für die Tiere sowie mittelbare Folgen für Menschen haben.
  • Zum Schutz der Menschen und Tiere vor herumliegenden Scherben besteht am gesamten Ufer ein Glasverbot. Das bedeutet, dass Glasflaschen, Gläser und sonstige Behältnisse aus Glas nicht mitgeführt oder verwendet werden dürfen. Davon ausgenommen sind genehmigte Veranstaltungen, da sie keine Gefahr eines unkontrollierten Glaseinsatzes bergen und die Verantwortlichen sich darum kümmern müssen.
  • Grill- und Lagerfeuer ist ausschließlich an den dafür vorgesehenen Feuerstellen, wie etwa an der Wiese am Yachthafen oder im ehemaligen Herzenbad erlaubt.
  • In der Zeit von 22.00 Uhr bis 7.00 Uhr gilt am gesamten Seeufer grundsätzlich die Nachtruhe, auch auf der Halbinsel Mettnau. Insbesondere lautes Singen, Schreien oder die Benutzung von Rundfunkgeräten, Lautsprechern, Musikinstrumenten und Tonwiedergabegeräten ist verboten.
  • Abfälle gehören nicht auf die öffentlichen Grünanlagen, Straßen, Wege, Plätze und Flächen, sondern in die Müllbehälter. Dabei ist zu beachten, dass nur Kleinabfälle in die Behälter geworfen werden dürfen. Dazu gehören Dinge, die gewöhnlich während des Aufenthaltes im öffentlichen Straßenraum anfallen, beispielsweise Fahrscheine, Obstreste, Verpackungen von Kaugummis, Zigarettenschachteln oder Papiertaschentücher. Nicht erlaubt ist, andere Abfälle, insbesondere Haus- und Gewerbemüll sowie Altpapier dort einzuwerfen oder daneben zu stellen.
  • Plakatieren, Beschriften, Bemalen sowie Zelten, Campieren und sonstiges Nächtigen ist untersagt. Grundstücksbesitzern ist es nicht erlaubt, ihre Grundstücke zum Campieren zur Verfügung zur stellen.
  • Kinderspielplätze dürfen nur von Kindern bis zu 12 Jahren benutzt werden. Dort gilt ein allgemeines Alkoholverbot.
 
Damit das Seeufer von allen Altersgruppen als attraktiver Rückzugs- und Erholungsort
wahrgenommen wird und die unterschiedlichen Belange berücksichtigt werden, legt die Stadtverwaltung sehr großen Wert darauf, mit allen Beteiligten im Gespräch zu sein. So gestalteten etwa Bürgerinnen und Bürgern die Wiese am Yachthafen im Rahmen eines mehrstufigen Bürgerbeteiligungsprozesses mit.
Zurück

Kontakt

Stadtverwaltung Radolfzell
Marktplatz 2 | 78315 Radolfzell am Bodensee
 
stadt@radolfzell.de
   
Tel. 07732 | 81-0 Mo - Fr |   8.00 - 12.00 Uhr
Fax 07732 | 81-400 Mo - Do | 14.00 - 16.00 Uhr
  und nach Terminvereinbarung