22. Bundeskunstpreis für Menschen mit Behinderung

14.09.2020 | Es ist wieder soweit: Ab dem 20. September sind für fast zwei Monate Bilder und Skulpturen von Künstlern mit Behinderung aus der ganzen Bundesrepublik in Radolfzell zu sehen.

Das Bild „Im schönsten Federkleid" ist von Kathrin Fuchs, der 1. Preisträgerin 2018.
Bild: Michael Schrodt
Auch im 42. Jahr seines Bestehens sind beim Bundeskunstpreis sehenswerte und überraschende Werke zu bewundern. Bereits im vergangenen November startete die Ausschreibung zur Teilnahme am Preis, an der Kunstwerkstätten und Ateliers für Menschen mit Behinderung sowie Einzelkünstler teilgenommen haben.

Die Bandbreite der eingereichten Werke reicht von Skulpturen, Gemälden in Acryl und Öl, Zeichnungen mit Öl- und Wachskreide oder Fineliner sowie Aquarellen, bis hin zu Linol- und Holzschnitten, Kaltnadelradierungen und Mischtechniken. Thematisch werden u.a. gesellschaftliche Themen, subjektive Wahrnehmungen und Gemütszustände der bildenden Künstler behandelt.

Bereits zum 22. Mal vergibt die Stadt Radolfzell diesen Preis an Künstler mit einer geistigen, psychischen oder körperlichen Behinderung mit einem Schwerbehindertengrad von mindestens 80 Prozent.

Die Jury rund um den Leiter der Heidelberger Sammlung Prinzhorn, Thomas Röske, hat aus den vielen Einreichungen 100 Exemplare für die Ausstellung ausgewählt und aus diesen nochmals 15 Preisträger gekürt. Die Schirmherrschaft für den Preis hat in diesem Jahr die Kunst- und Wissenschaftsministerin des Landes Baden-Württemberg Theresia Bauer übernommen, die in einer Videobotschaft die Künstler, Mitwirkenden und Preisträger ehren wird.

Vor dem Hintergrund der Corona Pandemie muss auf eine öffentliche Preisverleihung und eine Vernissage verzichtet werden. Die Ehrung der Künstler findet daher in diesem Jahr ausschließlich auf der Homepage des Kulturbüros unter: www.kulturbuero-radolfzell.de/bundeskunstpreis statt. Hier wird auch die Videobotschaft von Theresia Bauer zu finden sein.

Zwar ist der Ablauf in diesem Jahr ein anderer, dennoch kommt der analoge Kunstgenuss dabei nicht zu kurz. Im Zeitraum vom 20. September bis 8. November 2020 sind die Bilder und Skulpturen in der Villa Bosch in Radolfzell zu sehen und zu erwerben. Der Erlös kommt dabei den Künstlern zugute.

Beim Besuch der Villa Bosch sind folgende Hygiene- und Sicherheitshinweise zu beachten:

- Seit dem 1. Juli 2020 ist die Datenerhebung der Besucherinnen und Besucher in der Villa Bosch verpflichtend.
- Den Besucherinnen und Besuchern stehen im Eingangsbereich der Villa Bosch Handdesinfektionsmittel zur Verfügung.
- Es besteht Mundschutzpflicht.
- Ein Abstand von 1,50 Metern zu anderen Besucherinnen und Besuchern innerhalb der Villa Bosch sowie gegebenenfalls beim Warten im Außenbereich ist einzuhalten.
- Garderobe und Schließfächer sind vorerst nicht benutzbar.
 
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