See-Erlebnis für jedermann zu jederzeit

08.09.2020 | Radolfzell hat viele frei zugänglichen Stellen und Freiflächen am Seeufer wie kaum eine andere Stadt am Bodensee. Damit der Aufenthalt für alle ein echtes Erlebnis wird, sollten jedoch ein paar Regeln beherzigt werden. Die Stadtverwaltung hat zusammengestellt, worauf es ankommt.

Bild: Kuhnle und Knödler
Egal welche Jahreszeit, egal welches Wetter, ob in den Morgen- oder Abendstunden, ob am Ufer oder auf dem See – der Bodensee übt auch in Radolfzell immer eine Anziehungskraft aus. „Wir haben so viele frei zugängliche Stellen und Freiflächen am Seeufer wie kaum eine andere Stadt am Bodensee. Jeder Bürger und Besucher kann sich aussuchen, wann er den See
genießen will.
 
Gerade in der aktuellen Situation der Pandemie hat dieser besonders schöne Teil Radolfzells noch mehr an Aufenthaltsqualität gewonnen", hebt Oberbürgermeister Martin Staab die Besonderheit in Radolfzell hervor.
 
Sonnenbaden und Verweilen am See gehören für die Bürger und Gäste der Stadt zum See-Erlebnis dazu. Doch damit Mensch und Tier den Aufenthalt gleichermaßen genießen können, sollte jeder neben den Corona-bedingten Abstands- und Hygieneregeln folgende Punkte beim Besuch am See beherzigen:
 
  • Gegenseitige Rücksichtnahme gilt beim Radfahren, Skaten und Spazieren- oder Gassi gehen gleichermaßen.
  • Auf öffentlichen Straßen, Grün- und Erholungsanlagen besteht ein Leinenzwang. Zudem sind Hundeführer verpflichtet, die Notdurft des Hundes unverzüglich zu entfernen. Dafür sind im Stadtgebiet Spender mit Hundekotbeuteln aufgestellt.
  • Das Füttern der Wasservögel ist verboten. Das führt nicht nur zur Verschmutzung der Ufer- und Flachwasserzonen, sondern kann auch gesundheitliche Folgen für die Bürgerschaft und Touristen haben.
  • Zum Schutz der Menschen und Tiere vor herumliegenden Scherben besteht am gesamten Ufer ein Glasverbot. Das bedeutet, dass Glasflaschen, Gläser und sonstige Behältnisse aus Glas während des ganzen Tages nicht mitgeführt oder verwendet werden dürfen. Davon ausgenommen sind genehmigte Veranstaltungen, da sie keine Gefahr eines unkontrollierten Glaseinsatzes bergen und sich die Verantwortlichen darum kümmern müssen.
  • Grill- und Lagerfeuer ist ausschließlich an den dafür vorgesehenen Feuerstellen, wie etwa an der Wiese am Yachthafen oder im ehemaligen Herzenbad, erlaubt.
  • In der Zeit von 22.00 Uhr bis 7.00 Uhr gilt grundsätzlich die Nachtruhe – auch am gesamten Seeufer. Insbesondere lautes Singen, Schreien oder die Benutzung von Rundfunkgeräten, Lautsprechern, Musikinstrumenten und Tonwiedergabegeräten ist verboten.
  • Abfälle gehören nicht auf die öffentlichen Grünanlagen, Straßen, Wege, Plätze und Flächen, sondern in die Müllbehälter.
  • Plakatieren, Beschriften, Bemalen sowie Zelten, Campieren und sonstiges Nächtigen ist untersagt.
  • Kinderspielplätze dürfen nur von Kindern bis zu 12 Jahren benutzt werden. Dort gilt ein allgemeines Alkoholverbot.
Damit das Seeufer noch attraktiver für alle Altersgruppen wird und die verschiedenen Anspruchsgruppen ein noch harmonischeres Miteinander haben, geht die Stadtverwaltung immer wieder mit den Beteiligten ins Gespräch: Im Zuge der erlassenen Allgemeinverfügung zum Feiern auf der Mettnau fanden Gespräche mit den Anwohnern sowie Vertretern des Jugendgemeinde- und Präventionsrates statt. Die Wiese am Yachthafen wurde sogar im Zuge eines mehrstufigen Bürgerbeteiligungsprozesses von Bürgerinnen und Bürgern mitgestaltet.
 
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