Coronavirus: Notbetreuung für Kinder wird erweitert

22.04.2020 | Die Notbetreuung für Kinder wird erweitert: Es können nun auch Kinder von Erziehungsberechtigten, bzw. Alleinerziehenden, die außerhalb der Wohnung eine präsenzpflichtige berufliche Tätigkeit wahrnehmen und vom Arbeitgeber unabkömmlich gestellt sind, eine Notbetreuung erhalten. Die Unabkömmlichkeit muss vom Arbeitgeber in Form einer Arbeitgeberbescheinigung bestätigt werden. Zudem müssen die Eltern eine Erklärung abgeben, dass weder eine familiäre noch eine anderweitige Betreuung möglich ist. Diese Regelung gilt auch für selbstständig oder freiberuflich Tätige. Die erweiterte Betreuung wird trägerübergreifend in Radolfzell ab Mittwoch, 29. April 2020, angeboten.

Die Landesregierung Baden-Württemberg hat ab Dienstag, 17. März 2020, die Schließung aller Kindertagesstätten, Kindertagespflegestellen, Horte und Schulen verfügt. Am 20. April 2020 hat das Kultusministerium seine Vorgaben für die erweiterte Notbetreuung, die ab 27. April 2020 in Kraft treten wird, bekanntgegeben. Diese Maßnahme soll die Ausbreitung des Coronavirus eindämmen und gilt derzeit bis einschließlich Sonntag, 3. Mai 2020.
 
Die überarbeitete Arbeitgeberbescheinigung, die Anmeldung für die Betreuung in einer Notgruppe sowie ein Brief von Bürgermeisterin Monika Laule an die Eltern finden Sie hier.

Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Eltern den Antrag auf einen Notgruppenplatz bis spätestens Donnerstag, 23. April 2020, 12 Uhr, mit allen erforderlichen Anlagen per E-Mail der Leitung der Kindertageseinrichtung senden oder dort persönlich abgeben. Alleinerziehende Personen mit einem geteilten Sorgerecht müssen ebenfalls für beide Erziehungsberechtigten die entsprechend ausgefüllten Formulare vorlegen.
Auch wenn die erforderlichen Arbeitgeberbescheinigungen bis zu diesem Zeitpunkt nicht vorgelegt werden können, bittet die Stadtverwaltung Radolfzell darum, den Bedarf verbindlich anzumelden und die Arbeitgeberbescheinigungen innerhalb von 3 Arbeitstagen nachzureichen. Danach erlischt der Anspruch auf den Platz in der Notfallgruppe. Später eingegangene Anträge  können unter Umständen nicht ausreichend berücksichtigt werden. Dies gilt auch für Anträge auf einen Notgruppenplatz, der erst zu einem späteren Zeitpunkt benötigt wird.
 
Die Entscheidung über das Vorliegen eines Anspruchs auf einen Notgruppenplatz trifft die Leitung der Kindertageseinrichtung in Abstimmung mit dem Träger. Über die Platzvergabe werden die Eltern am Freitag, 24. April 2020, telefonisch oder per E-Mail informiert.
 
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