RWK informiert über korrekten Umgang mit elektronischen Rechnungen

25.11.2015 | Das Interesse war groß bei den Mitgliedsbetrieben der Regionalen Wirtschaftskooperation (RWK), als es im RIZ in Radolfzell um elektronische Rechnungen ging, und was man dabei beachten muss. Hat doch mittlerweile jeder derartige Rechnungen im E-Mail-Posteingang. Etliche Betriebe versenden zudem selbst ihre Rechnungen auf diesem Weg. Doch was gilt es zu beachten aus steuerlicher und aus rechtlicher Sicht? Wie ist das mit der Archivierung?

Nach dem Podiumsgespräch im RIZ von (v.l.) Rechtsanwalt Jan Sklepek, Steuerberater Adrian Seeger und RWK-Sprecher Bernhard Bihler nutzten viele die Gelegenheit, das Thema mit den Experten und untereinander weiter zu erörtern. (Foto: Gaby Hotz)
Die zehn Gewerbevereine und Wirtschaftsorganisationen, die in der RWK zusammengeschlossen sind, haben sich dazu kompetente Experten ins Boot geholt: Adrian Seeger, Steuerberater, Diplom-Ökonom und Vorstandsmitglied der WISTA AG für Konstanz und Radolfzell und Rechtsanwalt Jan Sklepek von der Kanzlei Schrade & Partner in Singen gaben im Podiumsgespräch mit Bernhard Bihler fachkundige Auskünfte. Der RWK-Sprecher übernahm hierbei die Seite der Unternehmer, die mehr über die in diesem Jahr neuen Vorschriften zu elektronischen Rechnungen und zu den höheren Anforderungen bei der Aufbewahrungs- und Archivierungspflicht wissen wollten.
 
Kleineren Unternehmen, die keine teure Software kaufen wollen, empfahlen die Spezialisten ein gut strukturiertes Ordnersystem für die Abspeicherung eingehender und herausgegebener elektronischer Rechnungen als PDF oder PDFA-Datei, damit sie nicht manipulierbar sind. „Wer sie als Papierausdruck auch noch im entsprechenden Kundenordner etc. ablegen will, kann dies natürlich tun, unabdingbar vorausgesetzt wird jedoch die elektronische Speicherung." Wie das Ganze dann digital sicher archiviert werden kann, damit ein Steuerprüfer auch noch im letzten Aufbewahrungsjahr darauf zugreifen kann, wurde ebenfalls erläutert. Für die anschließende offene Gesprächsrunde bei einem Imbiss hatten die Experten weitere Fachkräfte dabei. Ein Glück, denn alle wurden rege in Anspruch genommen.
 
„Es liegt uns daran, immer wieder Themen aufzugreifen, die unsere Klein- und mittelständischen Betriebe aktuell beschäftigen. Wir wollen den Mitgliedern bei derartigen Veranstaltungen Gelegenheit geben, mit kompetenten Fachleuten und untereinander ins Gespräch zu kommen", so Bernhard Bihler. Auch für 2016 hat das RWK-Team bereits interessante Themenabende geplant.
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