Baumschutzsatzung: Vorarbeiten zur möglichen Änderung

10.05.2019 | Die Stadt Radolfzell lässt derzeit die schützenswerten Bäume im Innenbereich erfassen. Die Mitarbeiter der beauftragten Fachfirma erfassen die Bäume größtenteils vom öffentlichem Raum aus, teilweise müssen auch Privatgrundstücke betreten werden, um erhaltenswerte Bäume zu fotografieren.


Im Stadtgebiet Radolfzell stehen gemäß der Baumschutzsatzung Bäume (Laubbaum ab 80 und Nadelbaum ab 100 Zentimeter Stammumfang) grundsätzlich unter Schutz, das heißt, sie dürfen nicht gefällt oder wesentlich beschädigt werden. Auf Antrag kann die Stadt jedoch eine Befreiung von den Vorschriften der Satzung erteilen. Nach dem Beschluss des Ausschusses für Planung, Umwelt und Technik sollen alle schützenswerten Bäume auf privaten Flächen genauer erfasst werden. Diese Erfassung bildet die Basis einer möglichen Änderung der Baumschutzsatzung. Ziel der neuen Baumschutzsatzung ist es, das Verfahren zu erleichtern und einen zielgerichteten Schutz zu erreichen. Die Arbeiten wurden Ende 2018 beauftragt.  

Um ein Kataster mit den entsprechenden Daten anlegen zu können, wird ein Mitarbeiter der beauftragten Fachfirma die erhaltenswerten Bäume fotografieren und hierfür auch gegebenenfalls  private Grundstücke betreten müssen. Die Stadtverwaltung bittet hierfür um Verständnis. Die Maßnahme steht sowohl mit dem Naturschutzgesetz NatSchG als auch mit der Datenschutz-Grundverordnung DSGVO  im Einklang.
Der Datenerhebungsbogen ist im Internet einsehbar: www.radolfzell.de/baumschutzsatzung
 
Bei Rückfragen können sich die Bürgerinnen und Bürger mit Heinrich Holewa, Baumschutzexperte der Stadtverwaltung Radolfzell, in Verbindung setzen: Kontakt, Telefon 07732 81 254, E-Mail heinrich.holewa@radolfzell.de.
 
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