Bundestagswahl 2017

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Über 61 Millionen Menschen in Deutschland sind zur Wahl des 19. Bundestags am
Sonntag, 24. September 2017 aufgerufen und dürfen über die politische Zukunft des Landes entscheiden.

 

Der Bundestag ist die erste Kammer des Parlaments der Bundesrepublik Deutschland.
Die Abgeordneten werden mit dem personalisierten Verhältniswahlrecht für vier Jahre gewählt.

Der Deutsche Bundestag wird als einziges Bundesorgan unmittelbar vom Volk gewählt.

 

Der 18. Deutsche Bundestag war am 22. September 2013 gewählt worden und trat am 22. Oktober 2013 zur ersten, konstituierenden Sitzung zusammen. Damit endete die 17. Wahlperiode.

 

Wahlberechtigt sind alle deutschen Staatsbürger/innen, die am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet haben, seit mindestens drei Monaten in der Bundesrepublik wohnen und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind.

Bei der Bundestagswahl 2017 sind laut Bundeswahlleiter 61,5 Millionen Menschen wahlberechtigt, davon 7,8 Millionen aus Baden-Württemberg.

Aktuelles

Ergebnisse Bundestagswahl

Am Wahltag, 24. September, wird ab 18 Uhr die Bundestagswahl ausgezählt. Die Ergebnisse aus den Wahlbezirken von Radolfzell und den Ortsteilen, einschließlich der Briefwahlbezirke, werden im Bürgersaal des Rathauses präsentiert und sind auf der städtischen Homepage unter www.radolfzell.de/wahlen abrufbar.

Wahlstatistik zur Bundestagswahl

Der Bundeswahlleiter informiert zur Durchführung der repräsentativen Wahlstatistik zur Bundestagswahl 2017 für den auch der Radolfzeller Wahlbezirk 100-002, Hausherrenschule, Luisenplatz 2, ausgewählt wurde. Mit der Teilnahme trägt auch Radolfzell dazu bei, dass für ganz Deutschland genaue Daten über die Wahlbeteiligung und die Stimmabgabe verschiedener Bevölkerungsgruppen ermittelt werden können. Das Wahlgeheimnis ist dabei gewährleistet.

 

Zweck der Wahlstatistik

Die repräsentative Wahlstatistik dient dem Informationsbedarf in vielen Bereichen unserer Gesellschaft. Sie gibt Aufschluss über das Wahlverhalten verschiedener Bevölkerungsgruppen, und zwar über Wahlbeteiligung und Stimmabgabe nach Alter, Geschlecht und Bundesländern. Für die repräsentative Wahlstatistik werden Urnen- und Briefwahlbezirke durch eine mathematische Zufallsstichprobe ausgewählt. In den ausgewählten Wahlbezirken sind die amtlichen Stimmzettel im oberen Bereich mit einem Unterscheidungsaufdruck nach Geschlecht und Altersgruppe versehen. So können Daten über die Stimmabgabe der Wählerinnen und Wähler für die einzelnen Parteien nach Geschlecht und Altersgruppen ermittelt werden. Außerdem erfasst die repräsentative Wahlstatistik durch Auszählung der Wählerverzeichnisse der ausgewählten Wahlbezirke die Geschlechts- und Altersgliederung der Wahlberechtigten und ihre Beteiligung an der Wahl.

 

Auswahl der Wahlbezirke

Bei der Bundestagswahl gibt es etwa 88 000 Wahlbezirke, darunter 73 500 Urnen- und 14 500 Briefwahlbezirke. Aus diesen Wahlbezirken werden für die repräsentative Wahlstatistik knapp 2 750 Stichprobenwahlbezirke zufällig ausgewählt: gut 2 250 Urnen- und rund 500 Briefwahlbezirke. Dies entspricht einem Anteil von rund 3 Prozent aller Wahlbezirke. Damit ist gewährleistet, dass die ausgewählten Wahlbezirke für die Gesamtheit des Wahlgebietes und für die einzelnen Bundesländer repräsentativ sind. Die Auswahl erfolgt durch den Bundeswahlleiter im Einvernehmen mit den Landeswahlleitungen und den Statistischen Landesämtern.

 

Was wird erfasst?

Die Untersuchung der Stimmabgabe der Männer und Frauen für die einzelnen Parteien umfasst sechs Geburtsjahres- bzw. Altersgruppen. 

Zur Vereinfachung der Auszählung der Stimmzettel wird neben der Geschlechts- und Altersangabe ein Großbuchstabe beigefügt, also z. B. A. Mann, 1993 – 1999 oder H. Frau, 1983 – 1992. Dieser Aufdruck ist jedoch keiner Einzelperson zugeordnet und lässt keinen Rückschluss auf die Stimmabgabe einzelner Personen zu.

 

Die Wahlbeteiligung der männlichen und weiblichen Wahlberechtigten und Wähler wird in den Stichprobenwahlbezirken nach zehn Geburtsjahresgruppen aus den Wählerverzeichnissen ausgezählt, die den angegebenen Altersgruppen ungefähr entsprechen.

 

Wer wertet die Ergebnisse aus?

Die Daten aus der repräsentativen Wahlstatistik werden von den Statistischen Landesämtern und vom Statistischen Bundesamt (Destatis) ausgewertet. Die aus den Stichprobenbezirken gewonnenen Daten werden zunächst länderweise auf die Gesamtzahlen der Wahlberechtigten, sowie der Wählerinnen und Wähler hochgerechnet.

 

Aus den hochgerechneten Länderergebnissen wird dann durch Zusammenfassung das Ergebnis für das Bundesgebiet ermittelt und für den Bund und die Länder veröffentlicht. Soweit einzelne Gemeinden für eigene Zwecke wahlstatistische Auszählungen durchführen, dürfen die Ergebnisse nur auf Gemeindeebene veröffentlicht werden.

 

Wahrung des Wahlgeheimnisses

Folgende gesetzliche Regelungen gewährleisten Wahlgeheimnis und Datenschutz: 

  • Ein ausgewählter Wahlbezirk muss mindestens 400 Wahlberechtigte, ein für die Auswertung der Stimmabgabe ausgewählter Briefwahlbezirk mindestens 400 Wählerinnen und Wähler umfassen. 
  • Der für diese besondere Auswertung verwendete Stimmzettel enthält lediglich einen Unterscheidungsaufdruck nach Geschlecht und sechs Altersgruppen. Wie bei jedem Stimmzettel sind keine personenbezogenen Daten wie Name, Anschrift oder Geburtsdatum enthalten. 
  • Zur Ermittlung der Wahlbeteiligung werden die Wahlberechtigten, sowie die Wählerinnen und Wähler aus dem Wählerverzeichnis ausschließlich nach Geschlecht und zehn Altersgruppen ausgewertet. 
  • Auswertung der Stimmzettel und Auszählung der Wählerverzeichnisse sind organisatorisch strikt getrennt. Zum Schutz des Wahlgeheimnisses dürfen keine Ergebnisse für einzelne Stichprobenwahlbezirke veröffentlicht werden.

 

Gesetzliche Grundlagen

Die rechtlichen Grundlagen für die repräsentative Wahlstatistik sind im Wahlstatistikgesetz geregelt. In den ausgewählten Urnenwahlbezirken liegt das Wahlstatistikgesetz zur Ansicht bereit. Das Wahlstatistikgesetz finden Sie auch im Internetangebot des Bundeswahlleiters unter www.bundeswahlleiter.de im Bereich „Bundestagswahlen“ unter „Rechtsgrundlagen“.

 

Veröffentlichung der Ergebnisse

Die Ergebnisse der repräsentativen Wahlstatistik werden voraussichtlich ab Januar 2018 vorliegen und stehen im Internetangebot des Bundeswahlleiters unter www.bundeswahlleiter.de kostenlos als Download zur Verfügung.

Wahlscheinantrag

Zur Bundestagswahl am 24.09.2017 kann die Erteilung eines Wahlscheines schriftlich oder mündlich bei der Gemeindebehörde beantragt werden. Die Schriftform gilt auch durch Telegramm, Fernschreiben, Telefax, E-Mail oder durch sonstige dokumentierbare elektronische Übermittlung als gewahrt. Eine telefonische Antragstellung ist unzulässig.

 

Sollten Sie Ihre Wahlbenachrichtigung nicht vorliegen haben, können Sie auch formlos per E-Mail einen Wahlschein beantragen. In diesem Fall müssen Sie Ihren Familiennamen, Ihre Vornamen, Ihr Geburtsdatum und Ihre Wohnanschrift (Straße, Hausnummer, PLZ, Ort) angeben.

 

Bei Fragen zum Antragsverfahren wenden Sie sich bitte an folgende Kontaktmöglichkeit:

 

Manuela Hagmüller

Stadtverwaltung Radolfzell

Abteilung Bürgerbüro | Briefwahl

Marktplatz 2, 78315 Radolfzell am Bodensee

Tel.: +49 7732 | 81-445, Fax: +49 7732 | 81-400

eMail: manuela.hagmueller@radolfzell.de

Kreiswahlausschuss lässt Wahlvorschläge zu

In seiner öffentlichen Sitzung am Freitag, 28. Juli 2017 hat der Kreiswahlausschuss für den Wahlkreis 287 Konstanz unter Vorsitz von Landrat Frank Hämmerle über die Zulassung der Kreiswahlvorschläge für die Bundestagwahl am 24. September 2017 entschieden. Folgende acht Kreiswahlvorschläge wurden zugelassen:

 

Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)

Andreas Jung (Reichenau)

Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

Tobias Volz (Allensbach)

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (GRÜNE)

Martin Schmeding (Singen/Hohentwiel)

Freie Demokratische Partei (FDP)

Tassilo Richter (Singen/Hohentwiel)

Alternative für Deutschland (AfD)

Walter Schwäbsch (Schönaich)

DIE LINKE (DIE LINKE)

Simon Pschorr (Konstanz)

Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (Die PARTEI)

Armin Kabis (Tengen)

Kennwort: HELMUT

Helmut Ringger (Radolfzell am Bodensee)

Kontakt

Holger Vetter | Wahlbüro
Güttingerstraße 3/1 | 78315 Radolfzell am Bodensee
   
ordnungsamt@radolfzell.de
   
Tel.  07732 | 81-271  Mo - Fr |   8.00 - 12.00 Uhr
oder 07732 | 81-445 (Briefwahl)        Do | 14.00 - 16.00 Uhr
 Fax 07732 | 81-400 und nach Terminvereinbarung
 

Orientierungshilfe zur Bundestagswahl 2017:

Der Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung bietet anhand von einfachen Thesen einen Einblick über die wichtigsten Themen der Bundestagswahl. Vergleichen Sie Ihre eigenen Ansichten mit den Positionen der Parteien und finden Sie heraus: Welche Partei vertritt Ihre Meinung am besten?
Der Wahl-O-Mat ist jetzt online: