Beteiligungspicknick auf dem Spielplatz Ekkhardstraße/Spazzostraße

Ideen aus der Bürgerbeteiligung werden umgesetzt 

 

Erste Ideen aus der Bürgerbeteiligung für den Spielplatz Ekkehardstraße wurden bereits erfüllt: Es gibt eine neue Mülltonne und die Sitzecke wurde freigeschnitten. Zeitnah wird der Sandkasten neu eingefasst.

 

Für den Bau der Spielgeräte hat Phillip Feldschmid von der Abteilung Landschaft und Gewässer der Stadt Radolfzell einen Termin vor Ort mit einem Fachmann vereinbart. Der Experte hat festgestellt, dass eine Seilbahn für diesen Spielplatz leider nicht geeignet ist. Sie benötigt eine Länge von mindestens 25 Meter um Spaß und Sicherheit gleichermaßen gewährleisten zu können. Ohne den Umbau des Platzes ist eine Seilbahn also leider nicht zu verwirklichen.

 

Die aktuelle Rutsche ist wegen ihres Winkels nicht funktionstüchtig. Deswegen wird eine neue Rutsche mit Podest errichtet.  Die Sitzgelegenheit wird versetzt, damit dort das Klettergerät Platz finden kann. Beide Geräte zeichnen sich durch ihre gute Qualität und ihren hohen Spielwert aus. Die Lieferung der neuen Geräte erfolgt im September.

 

Hier schon mal Bilder von den neuen Geräten:

 Bild: Stadtverwaltung

Bild: Stadtverwaltung

 Bild: Stadtverwaltung

Bild: Stadtverwaltung

Dokumentation des Familienpicknicks auf dem Spielplatz an der Ekkehardstraße

 

Bei schönem Wetter fanden sich viele interessierte Spielplatzplaner/innen ein und nahmen an unserem Beteiligungsparcours teil.

 

Station 1: Anonyme Erfassung der Teilnehmer/innen

 Bild: Stadtverwaltung

Bild: Stadtverwaltung

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23 Kinder und Jugendliche haben sich in die Liste eingetragen. Davon waren acht Personen zwischen 0 und 5 Jahren, 13 Personen zwischen 5 und 12 Jahren, zwei Personen zwischen 12 und 18 und ein Teilnehmer/in zwischen 18 und 25. Von den angemeldeten 17 Erwachsenen waren die meisten(10 Personen) zwischen 35 und 50 Jahren.

 

Viele wohnten direkt am Spielplatz: 15 Teilnehmer/innen wohnten nur bis zu 20 m entfernt. Aber es gab auch acht Engagierte, die 200 m weit weg wohnten und weitere acht mussten bis zu 1 km  zurücklegen.

Außerdem erhielt man hier die Information, dass zwei Spielgeräte ausgetauscht werden sollen (die Rutsche und das bereits abgebaute Klettergerüst) und dafür 20.500 € zur Verfügung stehen.

Station 2: Auf dem Spielplatz gefällt mir am meisten /am wenigsten….eine Bestandsaufnahme

 Bild: Stadtverwaltung

Bild: Stadtverwaltung

 Bild: Stadtverwaltung

Bild: Stadtverwaltung

Besonders begeistert der Spielplatz, weil er mitten in eine Grünanlage mit vielen Bäumen eingebettet ist. Die Bäume sind zum Teil als Kletterbäume nutzbar und die freien Flächen ermöglichen auch andere Spiele, wie Federball.

 

Die zu ersetzende Rutsche gefällt, weil sie so breit ist, so dass auch mehrere Kinder gleichzeitig rutschen können und sie auch für Kleinkinder leicht zugänglich ist. Mit der vorhandenen Schaukel sind alle Teilnehmer/innen sehr zufrieden. Die Kleinkindschaukel wird sogar als Beste in der ganzen Gegend bezeichnet.

 

Nicht verstanden wird, warum auf dem Spielplatz das Ballspielen nicht erlaubt ist. Gerne hätten einige Kinder hier Fußballtore.

 

Hunde sind hier nicht erlaubt, trotzdem benutzen viele Hundebesitzer die Anlage zum Gassigehen. Jugendliche hinterlassen Müll nach größeren Treffen an der Tischtennisplatte und Raucher entsorgen ihre Kippen öffentlich. Man müsste noch zusätzlich Mülleimer platzieren.

 

Dem Sandkasten sollte eine Umrandung hinzugefügt werden, damit sich Eltern und Kinder an den Rand des Feldes setzen können. Früher war eine Umrandung wohl vorhanden.

 

Eine wichtige Frage war auch, wohin die zweite (bessere) Tischtennisplatte verschwunden ist und ob diese ersetzt wird.

 

Das abgebaute Klettergerüst wird vermisst.

 

Insgesamt gab es hier eine positive Grundstimmung für die Lage des Spielplatzes und die noch vorhandenen Spielmöglichkeiten.

Station 3: Wunschmalwerkstatt

 Bild: Stadtverwaltung

Bild: Stadtverwaltung

 Bild: Stadtverwaltung

Bild: Stadtverwaltung

Hier konnten alle malen und basteln, was sie gerne auf dem Spielplatz machen würden. Es gab viele tolle Ideen und auch konkrete Vorschläge. So wurde z.B. eine Seilbahn von vielen Kindern gezeichnet und auch Springklötze wurden von einigen gebastelt. Einige Zeichnungen ergaben auch, dass die beiden Kletterbäume unbedingt bleiben sollen.

 

Einige Werke sind in der Bildergalierie (rechte Spalte) abgebildet.

Station 4: Auswahl möglicher Spielgeräte

 Bild: Stadtverwaltung

Bild: Stadtverwaltung

 Bild: Stadtverwaltung

Bild: Stadtverwaltung

An dieser Station konnte man seine Wünsche auf den eigenen Bildern mit Abbildungen möglicher Spielgeräte vergleichen und Lieblingsgeräte mit Punkten bewerten. Jeder Teilnehmer erhielt drei Punkte.

 

Für Spielgeräte, die nicht mit einer Abbildung vorhanden waren haben wir einen Platzhalter ohne Foto geschrieben.

 

Platz 1 machte in der Wunschliste mit 18 Punkten eine Seilbahn. Zwölf Punkte und damit den 2. Platz bekam eine neue Rutsche. Im Gespräch wurde auch häufig darauf hingewiesen, dass die Treppe neben der jetzigen Rutsche ganz wichtig sei, da sie auch mit Mountainbikes befahren werden kann. Platz 3 mit acht und neun Punkten bekamen die Klettergeräte für Groß und Klein.

 

Platz 4 und 5 belegten jeweils mit 8 Punkten das Thema Balancieren und Fußballtore.

 

….und wie geht es weiter?

 

Die Umsetzung der ersten Plätze auf der Wunschliste wird nun durch das Fachpersonal der Abteilung Landschaft und Gewässer in der Stadtverwaltung geprüft. Dabei geht es um die Rahmenbedingungen und Möglichkeiten zur Aufstellung, die der Platz bietet und natürlich auch darum, was man mit dem Budget erreichen kann.

 

Sobald eine Entscheidung getroffen ist, findet sich hier wieder eine neue Nachricht und wir werden auch natürlich im "Hallo Radolfzell" darüber berichten. Wenn alles fertig ist, würden wir gerne die neuen Geräte mit Euch einweihen.

 

P.S.: Inzwischen konnten wir klären, warum und wohin die zweite Tischtennisplatte verschwunden ist: Bei mehreren Begehungen fiel dem städtischen Spielplatzkontrolleur auf, dass die Tischtennisplatten in der Ekkehardstraße kaum genutzt werden.

Als dann auf dem Spielplatz in der Moengalstraße, die dort viel bespielte Tischtennisplatte kaputt war, hat man eine der Platten als Ersatz dorthin transportiert. Die verbliebene Platte wird in der nächsten Zeit aber noch einmal in die Mitte der Fläche versetzt. 

Der Termin:

Bilder: Stadtverwaltung

Auf dem Spielplatz Ekkehardstraße/Spazzostraße müssen mittelfristig zwei Spielgeräte ausgetauscht werden. Die Stadtverwaltung möchte die Ideen für die neuen Geräte gemeinsam mit kleinen und großen Bürgern entwickeln.

 

Deshalb sind alle Radolfzeller herzlich zum

 

Beteiligungspicknick am Freitag, den 17.05.2019 von 15.00 bis 17.30 Uhr eingeladen.

 

Treffpunkt ist der Spielplatz Ekkehardstraße/Spazzostraße. Bei Regen findet die Veranstaltung im KinderKulturZentrum+ Lollipop in der Waldstraße 26 statt.

 

Die Speisen müssen selbst mitgebracht werden, für Getränke wird gesorgt. Während des Beisammenseins wird ein Beteiligungsparcours stattfinden, bei dem die Bürger Informationen erhalten, um sich mit ihren Ideen einzubringen.

 

Um das Beteiligungspicknick planen zu können, wird um Anmeldung bis zum 13.05.2019 gebeten bei Birgit von Glan, Bürgerbeteiligung der Stadt Radolfzell, E-Mail: birgit.vonglan@radolfzell.de.

 

Kontakt

Birgit von Glan | Stadtentwicklung
Strategische Steuerungsunterstützung
Marktplatz 2 | 78315 Radolfzell am Bodensee
   
birgit.vonglan@radolfzell.de
   
Tel. 07732 | 81-116  Mo - Fr |   8.00 - 12.00 Uhr
Fax 07732 | 81-400 und nach Terminvereinbarung