Bürgerumfrage zur E-Mobilität

 Bild: pixabay.com

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Ergebnisse der Mobilitätsumfragen

 

Im Zuge des Stadtentwicklungsprozesses haben sich Gemeinderat und Stadtverwaltung dazu entschieden, zukunftsfähige Mobilität als zentrales Thema im Stadtentwicklungsplan 2030 festzuschreiben. Elektromobilität spielt dabei eine wichtige Rolle, da sie die Umwelt- und Verkehrssituation, durch verringerte Schadstoffemissionen und weniger Lärm, verbessert. Außerdem soll der nachhaltige Verkehr durch sinnvolle Parkraumbewirtschaftung gestärkt werden.

 

Mit dem Mobilitätskonzept, das gemeinsam mit den Stadtwerken Radolfzell erarbeitet und zu 80 Prozent durch Bundesmittel finanziert wird, werden die Erfordernisse analysiert und priorisiert sowie Anreize für Bürger geschaffen, vermehrt umweltfreundliche Verkehrsmittel zu nutzen. Im Rahmen dieses Konzepts hat die Stadtverwaltung auch Bürgerinnen und Bürger, Gewerbetreibende und Unternehmer zum Umgang mit Elektromobilität sowie CarSharing befragt.

 

Allgemein ist mit dem Anstieg der Elektromobilität im privaten und im gewerblichen Bereich zu rechnen. Das gilt bundesweit, für Baden-Württemberg und auch für Radolfzell. Konkret wird erwartet, dass die Verbesserung der Reichweite und ein sinkendes Preisniveau bis etwa 2023 einen bemerkenswerten Zuwachs in allen Formen der Elektromobilität zur Folge haben. Auch die Umfragen zeigen, dass die größten Hemmnisse für Bürger und Gewerbetreibende gegenwärtig die geringe Reichweite sowie die hohen Anschaffungskosten darstellen. Um mit der erwarteten Entwicklung schritthalten zu können, muss der Ausbau der Ladeinfrastruktur bedarfsgerecht geplant werden.

 

Die Antworten auf die Frage nach den Standorten neuer Elektroladesäulen haben die bisherigen Planungen der Stadtverwaltung bestätigt. Denn die neueste Elektroladesäule, die im Mai am Messeplatz eingeweiht wurde, erfüllt die erfragten Kriterien. So soll das Ladeangebot nach Meinung der Befragten flächendeckend aufgestellt sein. Besonders häufig wurden öffentliche Parkplätze genannt. Außerdem sollten die Ladesäulen in der Nähe von Haltestellen für Bus oder Bahn stehen. Auch die CarSharing-Angebote sind besonders an Bahnhöfen in der Kernstadt sowie den Ortsteilen gewünscht.

 

Die Weiterentwicklung der Umweltstadt Radolfzell ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Die Stadtverwaltung bedankt sich bei allen Teilnehmern der Umfragen für ihre Anregungen.

Kontakt

Moritz Schade | Bürgerbeteiligung
Büro Oberbürgermeister
Marktplatz 2 | 78315 Radolfzell am Bodensee
   
moritz.schade@radolfzell.de
   
Tel. 07732 | 81-108  Mo - Di und Do - Fr | 8.00 - 12.00 Uhr
Fax 07732 | 81-400 und nach Terminvereinbarung