Investorenwettbewerb Quartier Kapuzinerweg

 Quartier Kapuzinerweg aus der Vogelperspektive | Bild: Plessing

Quartier Kapuzinerweg aus der Vogelperspektive | Bild: Plessing

Allgemeine Informationen

Das Areal am Kapuzinerweg liegt unweit des Bahnhofs in unmittelbarer Nähe zur Altstadt. Durch die privilegierte Lage bietet sich auf diesem Areal die einmalige Chance, das Einzelhandelsangebot der Altstadt sinnvoll abzurunden. Ziel dabei ist die Belebung der südlichen Innenstadt durch die Steigerung der Kundenfrequenz.

 

Was ist die Zielstellung?

Folgende Ziele sollen im Einzelnen verfolgt werden:

  • Einzelhandelsnutzungen zur Stärkung der südlichen Innenstadt;
  • Ergänzung der Altstadt nach Osten durch neue bauliche Nutzungen;
  • Findung eines Anschlusses an die östlich angrenzende Wohnnutzung;
  • Weiterentwicklung der räumlichen Wirkung des alten Stadtgrabens (Stadtgarten) als prägende Grünzone unter Einbezug des städtischen Gebäudes Obertorstraße 10;
  • Abstimmung der Kubaturen und der Höhenentwicklung der neuen Bebauung auf die Silhouette der Stadt insbesondere von der Seeseite her;
  • Wiederherstellung der heute vorhandenen öffentlichen Stellplätze. Zusätzlich Schaffung der bauordnungsrechtlich erforderlichen Anzahl an Stellplätzen für die geplanten Nutzungen. Die Parkierungsanlagen sollen städtebaulich integriert werden.

 

Was ist ein Investorenwettbewerb?

Der Investorenwettbewerb wird von der Stadt Radolfzell ausgelobt. Im Rahmen dieses Wettbewerbs sollen leistungsfähige Projektträger die Möglichkeit erhalten, städtebauliche Konzepte vorzulegen, die den Anforderungen an diesem Standort gerecht werden. Nach einem entsprechenden Auswahlverfahren wird die Stadt am Ende des Verfahrens einen geeigneten Kandidaten aus den Bewerbern auswählen. Dieser kann die Flächen von der Stadt käuflich erwerben, um anschließend sein Konzept zu verwirklichen. Hierzu wird auf Basis des städtebaulichen Konzeptes ein Bebauungsplan erarbeitet, der die Grundlage für die bauliche Realisierung des Vorhabens bilden wird.

 

Was ist die Planungsaufgabe?

Das Areal ist heute vor allem von Leerstand und großflächigen Parkplätzen geprägt, weshalb es städtebaulich aufgewertet und einer geeigneten Nutzung zugeführt werden soll. Es ist beabsichtigt, an dieser Stelle einen Einzelhandelsschwerpunkt zu etablieren, der das Warensortiment der Radolfzeller Altstadt sinnvoll ergänzen kann. Die Anbindung des neuen Quartiers an die Altstadt, an den Stadtpark und die Mettnau sind nur ein Teil der Herausforderungen, denen man sich an diesem zentralen Standort stellen muss. Seine zentrale Lage im Stadtgebiet und seine unmittelbare Nähe zum Bahnhof macht das Quartier Kapuzinerweg zu einem Projekt von herausragender Bedeutung für die Innenstadtentwicklung von Radolfzell. Ziel des Wettbewerbs wird es deshalb sein, einen geeigneten Investor zu finden, der diese anspruchsvolle Aufgabe bewältigen kann.

 

Lage des Standorts

Das Quartier „Kapuzinerweg“ umfasst die frühere Postpakethalle, das Veterinäramt und das sogenannte Wein-Mayer-Areal. Das Areal grenzt direkt an den Zentralen Omnibusbahnhof und den Stadtgarten an. Weiter östlich wird es durch die Klostergasse und das Grundstück der Villa Bosch umschlossen.

 

Geschichte des Standortes

Die von der Oberpostdirektion Freiburg geplante Bahnhofspaketkammer ersetzte in den frühen 1970’er Jahren die dortige Paketbaracke. Das neue Gebäude ermöglichte als Durchgangshalle den direkten und effizienten Paketumschlag von der Schiene auf die Straße. Zusätzlich entstand ein asphaltierter PKW-Parkplatz, der seither das Gebäude umgibt. Die heute geläufige Bezeichnung ist ehemalige Postpakethalle. Die Fläche grenzt an das frühere Veterinäramt in unmittelbarer Nachbarschaft zum Zentralen Omnibusbahnhof an.

 

Gegenüber der ehemaligen Postpakethalle auf der anderen Straßenseite liegt leicht erhöht das ehemalige Kapuzinerkloster. Das Kapuzinerkloster selbst lag unmittelbar vor dem Obertor und hatte eine eigene Ummauerung. Es war 1625/27 errichtet und nach der Säkularisation abgebrochen worden. Nur die Kapuzinerklosterkirche war 1826 vom damaligen Bürgermeister zu einem Wohnhaus umgebaut worden. Teile der Klosterummauerung sind ebenfalls noch erhalten. Das Areal wird heute meist als Wein-Mayer-Areal bezeichnet. Es war von 1897 bis 1990 im Besitz von Josef Mayer, der hier einen Groß- und Importhandel für Wein betrieb.

Wettbewerbsablauf

  • 04.04.2016 Wettbewerbsbeginn
  • 10.05.2016 Kolloquium
  • 29.07.2016 Abgabefrist für die Bewerbungen

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 
 
 

Kontakt

Stadt Radolfzell am Bodensee
Stadtplanung
Marktplatz 2 | 78315 Radolfzell am Bodensee
 
Ansprechpartner: Manuel Jobi 
manuel.jobi@radolfzell.de
   
Tel. 07732 | 81-308 Mo - Fr |   8.00 - 12.00 Uhr 
Fax 07732 | 81-405  Mo - Do | 14.00 - 16.00 Uhr 
  und nach Terminvereinbarung

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Gemeinderat 23.02.2016

 

Informationsabend 29.10.15

 
 

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Impressionen Bestand

Bildquellen:

Fotos 1 bis 3 (historische Bilder) | Stadtverwaltung Radolfzell

Fotos 4 bis 6 (Luftbilder) | Gerhard Plessing

Fotos 7 bis 22 | Stadtverwaltung Radolfzell