Müllgebühren und Müllbehälter

Sie können die Höhe Ihrer Abfallgebühr selbst mitbestimmen!

Die Müllgebühr wird nach Anzahl, Größe und Abfuhrhäufigkeit der Müllbehälter erhoben.

Gebührenschuldner sind die Grundstückseigentümer, gegebenenfalls als Gesamtschuldner. Die Gebührenschuldner haben nachfolgende Wahlmöglichkeiten:

  • Sie entscheiden sich, sofern möglich, für einen kleineren Behälter und damit für geringere Gebühren. Die Auswahlmöglichkeiten entnehmen Sie bitte der Gebührenübersicht.
  • Änderung der Leerungshäufigkeit des 80-Liter Restmüllbehälters von 2-wöchentlicher Abfuhr auf eine 4-wöchentliche Abfuhr - der Behälter erhält zur Kennung einen roten Deckel.
  • Wenn Sie einen Garten haben, können Sie durch Kompostierung auch mit einer kleineren Biotonne auskommen. In seltenen Fällen gelingt eine vollständige Kompostierung, auch von Baum-, Strauch-, Heckenschnitt und problematischen Küchenabfällen.
  • Zwei oder mehrere Grundstückseigentümer bilden eine Abfallgemeinschaft. Sie teilen sich einen Bio- und/oder Restmüllbehälter Ihrer Wahl.

Für den Behältertausch wird eine Gebühr in Höhe von 21 Euro erhoben.

Wer bezahlt die Rechnung?

Der Abfallgebührenbescheid wird nach § 21 der Abfallwirtschaftssatzung dem Grundstückseigentümer in Rechnung gestellt. 

Mehrere Gebührenschuldner, zum Beispiel bei Eigentumswohnungen, haften als Gesamtschuldner. Für die Erhebung der Gebühr kann auf Antrag der Hausverwaltung diese als Gebührenschuldnerin festgelegt werden. Die Übernahme durch die Hausverwaltung kann jederzeit widerrufen werden. 

Die dem Grundstückseigentümer beziehungsweise der Hausverwaltung in Rechnung gestellten Abfallgebühren können nach dem Wohnungseigentumsgesetz auf die Wohnungseigentümer umgelegt werden. 

Umlage der Müllgebühren durch den Vermieter: Abfallgebühren zählen zu den Betriebskosten gemäß § 2 Nr. 8 der Betriebskostenverordnung. Sie sind deshalb nach § 556, § 556a BGB umlagefähig. Unter anderem wird hier geregelt, dass die Parteien vereinbaren können, dass der Mieter Betriebskosten trägt. Haben die Vertragsparteien nichts anderes vereinbart, sind die Betriebskosten vorbehaltlich anderweitiger Vorschriften nach dem Anteil der Wohnfläche umzulegen. Dieser Hinweis ist nicht abschließend, auf den Gesetzestext wird verwiesen.

 
 

Hausmüll

 

Restmüllbehälter

Jahresgebühr 2017

 Restmüllbehälter 4-wöchentliche Abfuhr
Volumen Abfuhrrhythmus Jahresgebühr
80-Liter 4-wöchentlich 58,80 €
 
 Restmüllbehälter 2-wöchentliche Abfuhr
80-Liter 2-wöchentlich 117,60 €
120-Liter 2-wöchentlich 177,60 €
240-Liter 2-wöchentlich 354,00 €
1.100-Liter 2-wöchentlich 1.623,60 €
 
 Biomüllbehälter wöchentliche Abfuhr
Volumen Abfuhrrhythmus Jahresgebühr
60-Liter wöchentlich 129,60 €
80-Liter wöchentlich 152,40 €
120-Liter wöchentlich 196,80 €
240-Liter wöchentlich 330,00 €
660-Liter wöchentlich 986,40 €
 
 

Gewerbemüll

 

Restmüllbehälter

Jahresgebühr 2017

 Restmüllbehälter Gewerbemüll
Volumen Abfuhrrhythmus Jahresgebühr
80-Liter 2-wöchentlich 115,20 €
120-Liter 2-wöchentlich 156,00 €
240-Liter 2-wöchentlich 276,00 €
1.100-Liter 2-wöchentlich 1.224,00 €
1.100-Liter wöchentlich 2.446,80 €
1.100-Liter ohne Gefäßmiete wöchentlich 2.446,80 €
Zusatzleerung / Entleerung auf Abruf je 63,90 €
Gefäßmiete monatlich 3,50 €
 

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