Schulentwicklung

 

Friedrich-Hecker-Gymnasium

Gerhard-Thielke-Realschule

 

In den letzten vier Jahren wurden vom Schulträger und Gemeinderat die naheliegenden Entscheidungen für die Ausrichtung der Schullandschaft Radolfzell umgesetzt mit der Einführung der Werkrealschule neuen Typs an der Teggingerschule, der Einrichtung der Ganztagsgrundschule an der Ratoldusschule bei Auslaufenlassen der Hauptschule, und der Einrichtung der Ganztags-Hauptschule und –grundschule an der GHS Böhringen.

 

Folgende Veränderungen und Aspekte machen es zwingend notwendig, die Schullandschaft in Radolfzell weiter zu entwickeln: 

  • demographische Entwicklung
  • Integration von Kindern mit Migrationshintergrund
  • Inklusion von Kindern mit Behinderungen
  • Wegfall der verbindlichen Grundschulempfehlung
  • Veränderung des Übergangverhaltens von der Grundschule an die weiterführenden Schulen
  • Bedarf an Ganztagesschulangeboten mit Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung etc.
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Erhalt der wohnortnahen Versorgung mit Grundschulen, Ortsteile
  • Angebot an neuen Schulformen wie z.B. Gemeinschaftsschulen
  • Umsetzung neuer Bildungspläne
  • Schule als kommunale Bezugspunkte mit engen Vernetzungen mit anderen kommunalen Aufgabenfeldern (z.B. Jugendhilfe, Kinderbetreuung)

Das Hauptamt hat zusammen mit der KE Kommunalentwicklung Baden-Württemberg die „Schulentwicklungsplanung Radolfzell, Oktober 2012“ als fundierte Entscheidungsgrundlage erstellt, die aufbauend auf einer Bestandsanalyse eine Konzeption/Zielsetzung mit Maßnahmenprogramm zur Weiterentwicklung der Schullandschaft in Radolfzell beinhaltet. 

Wichtig war die Einbindung der unterschiedlichen Akteure im AK Schullandschaft für den gemeinsamen Prozess zwischen Verwaltung, Gremien (Stadt und Schulen), Schulen (Rektoren und Elternbeiräte), dem Gesamtelternbeirat und dem Staatlichem Schulamt.

 

Der Schulträger Stadt Radolfzell legt der Schulentwicklungsplanung folgende Leitgedanken und Zielsetzungen zugrunde: 

  • Radolfzell baut auf ein mehrgliedriges Schulsystem
  • Die dezentrale Schullandschaft soll auch bei weiter sinkenden Schülerzahlen weitest möglich erhalten bleiben.
  • Weiterentwickeln der Radolfzeller Schulen zur Stärkung der Schullandschaft. Priorität bei baulichen Maßnahmen hat die „Entwicklung im Bestand“ und das Ausschöpfen heute bereits vorhandener sowie frei werdender Schulräume.
  • Weitere Entwicklungen (Demografie, schulpolitischer Umbruch – schulrechtliche und schulorganisatorische  Vorgaben, Konkurrenz zu Privatschulen und Gemeinschaftsschule) sind zu beachten, um entsprechend Anpassungen vornehmen zu können.
  • Weiterentwickeln langfristiger, nachhaltiger Organisationsformen zwischen den Schulen sowie zwischen Schulen und außerschulischen Organisationen.
  • Umsetzen neuer pädagogischer und schulorganisatorischer Konzepte unter besonderem Blickpunkt der Betreuungs- und Ganztagsangebote.
  • Ausbau der Vernetzung zwischen Schule und vorschulischem Bereich.
  • Ausbau der Inklusion, durchgängig über alle Schulformen.
  • Abbau des Modernisierungsstaus an den Schulen. Dies betrifft sowohl die Schulgebäude wie auch die den Schulen zugeordneten Sportanlagen.

Kontakt

Leo Englert | Leitung Schulen und Sport
Fachbereich Bildung, Jugend, Sport
Marktplatz 2 | 78315 Radolfzell am Bodensee
   
leo.englert@radolfzell.de
   
Tel. 07732 | 81-123  Mo - Fr |   8.00 - 12.00 Uhr
Fax 07732 | 81-406       Do | 14.00 - 16.00 Uhr
  und nach Terminvereinbarung