Neues Empfangsgebäude

Neben der neuen Unterführung selbst, ist der Umbau bzw. die Erweiterung des Bahnhofsgebäudes ein markanter Punkt in den Planungen. Im Rahmen einer Mehrfachbeauftragung haben sechs Architekturbüros ihre Entwürfe für das neue Empfangsgebäude eingebracht. Vorgabe war das Raumprogramm der Bahn und der Erhalt des östlichen Gebäudeteils mit der vorhandenen Gastronomie.

 Neues Bahnhofsgebäude Radolfzell Siegerentwurf Architekturbüro Josef Prinz | Bild: Stadtverwaltung Radolfzell

Neues Bahnhofsgebäude Radolfzell Siegerentwurf Architekturbüro Josef Prinz | Bild: Stadtverwaltung Radolfzell

Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten

Bis zum 15.07.2016 sind die Wettbewerbsarbeiten mit Modellen im UG des Österreichischen Schlösschens während der Öffnungszeiten der Stadtbücherei einsehbar.

Im Zuge der Umsetzung der Maßnahme „Seetorquerung“ muss das bestehende Bahnhofsgebäude in Teilen rückgebaut werden. Dabei soll die bestehende Gastronomie nach einer bereits vorliegenden Studie weitestgehend erhalten bleiben, alle anderen Räumlichkeiten müssen im Zuge der Gesamtplanung Seetorquerung jedoch abgebrochen werden.

 

Das neue Bahnhofsgebäude soll als selbstbewusster Baustein des neuen Ensembles die städtische Seite der Seetorquerung definieren. Gegenstand des Wettbewerbsverfahrens war die Fassadenplanung für den Anbau an das bestehende Bahnhofsgebäude sowie die Überplanung der unmittelbar angrenzenden Freianlagen als Realisierungsteil und die Planung der Ersatzräumlichkeiten in Form eines veredelten Rohbaus unter planerische Einbeziehung der Fassaden des verbleibenden Altbaus als Ideenteil.

 

Wettbewerb

Die Verwaltung hat zum erforderlichen Zeitpunkt ein einstufiges Wettbewerbsverfahren mit 6 konkurrierenden Architekturbüros in Form einer Mehrfachbeauftragung ausgelobt. Die anfänglich für 5 Architekturbüros ausgelobte Mehrfachbeauftragung wurde nach Anmeldeschluss einvernehmlich auf 6 Wettbewerbsteilnehmer erweitert.

 

Die Preisgerichtssitzung fand am 08.06.2016 statt. Nach gesamt 2 Rundgängen und einem abschließenden Verhandlungsverfahren ging das Architekturbüro Josef Prinz aus Ravensburg als Wettbewerbssieger aus dem Verfahren hervor.

 

Die Planung des Wettbewerbssiegers sieht die maximal mögliche Erhaltung des Bestandsgebäudes mit Gastronomie und Unterkellerung vor. Westlich angrenzend an den Bestand zur Seetorquerung hin sieht die Wettbewerbsplanung ein eingeschossiges Gebäude in monolithischer Form als Solitärgebäude mit leicht überhöhter Dachform und der in der Auslobung beschriebenen und geforderten Nutzungen vor. Die Dachform und die Grundrissausrichtung betonen die Öffnung des Gebäudes in westlicher Richtung zur Seetorquerung.

 

Bauherr des neuen Empfangsgebäudes ist die Stadt Radolfzell. Nach Fertigstellung geht die Immobilie in das Eigentum der Bahn über. An den Gesamtkosten von rund 1,7 Millionen Euro beteiligt sich die Bahn lediglich an der Sanierung des verbleibenden Gebäudealtbestandes.

Kontakt

Uwe Negrassus | Fachbereichsleitung
Fachbereich Tiefbau und Kläranlage
Güttinger Straße 3 | 78315 Radolfzell am Bodensee
 
uwe.negrassus@radolfzell.de
   
Tel. 07732 | 81-330 Mo - Fr |   8.00 - 12.00 Uhr 
Fax 07732 | 81-405  Mo - Do | 14.00 - 16.00 Uhr 
  und nach Terminvereinbarung