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Ausblick

 

Die vorangegangenen Ausführungen haben gezeigt, dass es sich – wie immer bei Bahnanlagen – um eine sehr komplexe Aufgabenstellung handelt.

 

Die organisatorischen und finanziellen Randbedingungen sind  geschaffen, so dass nun in die konkrete Planung und Umsetzung eingetreten werden kann.

 

Zu klassischem Rahmenplan und Sanierungsmaßnahmen wurde bewusst eine andere Vorgehensweise gewählt:

  • Zunächst wurden die finanziellen und organisatorischen Randbedingungen bestimmt
  • Darauf aufbauend wurde mit den dann zur Verfügung stehenden instrumentellen und finanziellen Mitteln die Detailplanung durchgeführt.

 

Es wurde bewusst darauf verzichtet, eine zunächst formulierte „Idealplanung“ Schritt für Schritt abzuarbeiten, was bei derartigen Aufgabenstellungen sicherlich zum Scheitern führt.

 

Dennoch sind noch einige Risiken vorhanden, die in den nächsten Monaten schrittweise abgearbeitet werden müssen.

 

Zu nennen sind:

  • Baugrunduntersuchungen
  • Bodendenkmalpflege
  • Endgültige Finanzierung der Bahnhofsverlegung
  • Verknüpfung mit dem Bereich Paketsortierzentrum
  • Gleisrückbau mit Kosten
  • Kostenberechnung aufgrund der anstehenden Ingenieurplanungen

 

Der Gemeinderat der Stadt Radolfzell hat das Projekt bis zur Leistungsphase III freigegeben. Damit soll eine enge und solide Kostenkontrolle sichergestellt werden.

 

Der endgültige Baubeschluss und damit auch die endgültige städtebauliche Konzeption wird erst nach Vorlage der Entwurfsplanung und der damit verbundenen Kostenberechnungen nach DIN 276 gefasst. Innerhalb der Planung werden mehrere Szenarien vorgegeben, die bereits im jetzigen Stadium Kosteneinsparpotenziale (z.B. durch Verengung der Unterführung, Stützenaufstellung etc.) entstehen lassen.

 

Die Kostenberechnungen nach DIN 276 werden dann von einer neutralen Gesellschaft nochmals auf ihre Plausibilität und Richtigkeit untersucht.

 

Erst dann wird die Stadt Radolfzell den Baubeschluss aufgrund der dann vorliegenden sehr genauen Planungsgrundlagen fassen. Ziel ist es, eine seriöse und belastbare Kostenstruktur verbunden mit möglichst hoher städtebaulicher, funktionaler und gestalterischer Qualität sicher zu stellen.

 

Ziel der Projektleitung ist, den Baubeschluss in 2010 in den Gemeinderat zu bringen.

Fasst der Gemeinderat den positiven Baubeschluss für den Gleisrückbau und die neue Bahnquerung, könnte die Gesamtmaßnahme voraussichtlich in 2013/2014 abgeschlossen werden.

 

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