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Konzeption

 

Zunächst wird die Seetorquerung in Verlängerung der Achse Rathaus / Kirche / Seetor / See gelegt. Damit erfolgt die Zuwegung direkt ohne Verwinkelungen und Abbiegungen.

 

Die Maßnahme wird dadurch erleichtert, dass die Bahn AG die Gleise 1 und 2 im Bereich dieser Querung nicht mehr benötigt und in zwei Stumpfgleisen weiter östlich enden lässt. Damit sind lediglich die Gleise 3, 4, 5 und 6 zu unterqueren. Die Lage der Gleise wird nicht verändert (wäre mit viel zu hohem finanziellen Aufwand verbunden).

 

Der westliche Teil des Bahnhofsgebäudes wird abgebrochen und nach Osten verlegt. Dadurch entsteht bereits der erste Vorteil, in dem eine Sichtverbindung zwischen Rathaus und See sichergestellt wird. In der ersten Machbarkeitsstudie wurde vorgeschlagen, die eigentliche Querung, beginnend von der Friedrich-Werber-Straße über einen Trog unter den Gleisen 3 – 6 hindurch zum See zu organisieren. Diese Querung ist je nach Kostensituation zwischen 10 m und 20 m breit; die Gleise sollen in Form von Brücken diese Unterquerung überwinden. Dies hat den Vorteil, dass zwischen den Gleisen 4 und 5 ein weiteres Lichtband die optische Länge der Unterquerung mildert.

 

Diese Fußwegverbindung hat direkten Zugang zu den Gleisen, so dass auch eine Rollstuhlgerechte Anbindung der Bahnsteige sichergestellt wird. Hierzu sind allerdings zwei Aufzüge erforderlich. Die im Westen wegfallende Nutzungen des Bahnhofs werden östlich der Unterquerung auf den dann frei werdenden Gleisflächen untergebracht.

 

Die erste Machbarkeitsstudie erbringt den Nachweis, dass über die vorgesehenen Rampen eine Erreichbarkeit des Sees in angemessener Form möglich ist.

 

In weiteren Untersuchungen, die in den nächsten Wochen anlaufen, wird eine umfassende Projektkonzeption erstellt, die die städtebaulichen gestalterischen Rahmenbedingungen und Anforderungen der Stadt Radolfzell dokumentiert.

 

Darauf aufbauend werden dann die Ingenieurleistungen europaweit ausgeschrieben und durchgeführt.

 

Die Maßnahme wird in enger Abstimmung mit der DBSimm und den beteiligten Stellen der Bahn AG durchgeführt.

 

Eine Vorklärung mit dem EBA hinsichtlich der zu verwendenden Instrumentarien und der Genehmigungsfähigkeit hat bereits stattgefunden.

 

Derzeit laufen die Planungen für den Gleisrückbau an, die Voraussetzung für die weiteren Ingenieurleistungen sein werden.

 
 
 
 
 

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