Die städtebaulichen Zielsetzungen für das Gesamtkonzept des Rahmenplans lassen sich wie folgt zusammenfassen:
- Attraktive Querung der Bahnlinie an 5 Stellen
- Seetorquerung (neu)
- Stadtsteg (neu)
- Herzensteg (neu)
- Mooserbrücke
- Südbrücke
- Großzügige und attraktive Gestaltung der Bahnquerung am Bahnhof mit:
- Verbindung zu den Gleisen
- Rücknahme der Bahnsteige
- Evtl. Rücknahme / Verschieben der Bahnsteigüberdachungen
- Verbleibende Gleise als Brücke oder mind. Lichtinseln zwischen den Gleisen
- Direkte Sichtverbindungen zum See (Entkrautung)
- Umgestaltung der seeseitigen Vorfläche im Zuge des IGA-Konzeptes
- Kurzfristig Parkierungsangebote im mittleren Teil des Geländes zwischen Stadtsteg und Herzensteg, mittelfristig innentadtstärkendes Nutzungskonzept entwickeln.
- Anbindung an den neuen Seehas-Haltepunkt (Geh- und Radweg entlang der Bahn)
- Sichtbezüge auf die Seeseite
- Wegnahme der Kegelbahn, Kiosk sowie der WC-Anlage und Unterbringung in neuem Seepavillon
- Schaffung einer temporären Stadtbühne auf dem Niveau der Güterhallen mit Blick auf den See.
- Attraktive Modernisierung der Güterhallen
- „Seeplatz“ westlich des Bahnhofs
- Neuer Bushaltepunkt für Touristenbusse
- Gestalterische Aufwertung des Busbahnhofes
- Attraktive Bebauung des Geländes Paketposthalle / Veterinäramt
- Neubebauung des östlichen Randes des Kapuzinerweges
- Attraktiveren der Vorfläche des Weltklosters
- Bau einer Parkierungsanlage unter der Vorfläche zum Weltkloster
- Neugestaltung und -nutzung des Bereichs Josef-Bosch-Straße als integrierter Bestandteil der Gesamtmaßnahme
Das Aufgabenfeld „Stadt-Bahn-See“ liegt dabei ausdrücklich nicht nur im „füllen“ freiwerdender Flächen, sondern in einer großräumigen Aufarbeitung von Entwicklungschancen für die Stadt Radolfzell. Die Leitidee muss Kernstück der zukünftigen Stadtentwicklungspolitik werden und mit aller Konsequenz in die Realität überführt werden.