Leitidee
Die Leitidee liegt darin, den einzigartigen Landschaftsraum der Höri über den Mündungsbogen der Aach mit der Mettnau zu verbinden. Leider sind die Grünverbindungen sehr stark eingeschränkt, so dass im Wesentlichen durch ein System von Fuß- und Radwegen begleitet mit intensiver Begrünung dieses Ziel entlang der Bahn gesichert werden soll.
Die Verbindung zur Seepromenade wird durch Fuß- und Radwegverbindungen über Stege erfolgen.
Entlang der Friedrich-Werber-Straße wurden attraktive Fuß- und Radwege entwickelt, die den Stadtbesucher über das Bahnhofsgelände bzw. die Innenstadt bis zur Mettnau führen.
Die Stadt Radolfzell hatte unter anderem mit der Grundstückseigentümerin aurelis über die Neubebauung der nicht mehr benötigten Bahnflächen westlich des Untersuchungsgebietes verhandelt. Im Sommer 2009 hat aurelis das Ziel der eigenen Vermarktung zu Wohnbauzwecken aus wirtschaftlichen Gründen aufgegeben. Die Stadt konnte im Dezember die Flächen erwerben und wird ein eigenes Nutzungskonzept erstellen.
Ein zusätzlicher Steg (Stadtsteg) soll in der Achse der Lohmühlenstraße eine Querungsmöglichkeit zwischen Friedrich-Werber-Straße und See herstellen.
Eine besondere Bedeutung erhält bereits auf dieser Ebene der Bahnhofsbereich. Dieser soll in Zukunft nicht nur einer besseren (Unter-) Querung zur wunderschönen Uferpromenade dienen, sondern auch die heute verbaute Blickbeziehung zum Bodensee und darüber hinaus zur Höri / Schienerberg wieder möglich machen.
Mit dem Übergang entlang der Villa Bosch sollen die Wegebeziehungen bis zur Halbinsel Mettnau, dem Messplatz und dem Bereich zwischen Südbrücke und Günter-Neurohr-Brücke komplettiert werden.
Leitidee - Vernetzung eines einzigartigen Landschaftsraums durch Grün- und Wegeverbindungen
Entwicklungsstrategischer Rahmenplan – Fortschreibung (Okt 2007)