Projekt Stadt - Bahn - See
Anlass der Planung
Die Stadt Radolfzell verfolgt seit Jahren mit Nachdruck das Ziel, das Altstadtumfeld neu zu ordnen und damit dem Mittelpunkt der Stadt eine dauerhafte Lebensfähigkeit zu sichern. Dies geschah in der jüngsten Vergangenheit durch die Konversion des Schiesser-Areals und soll nun im Süden durch die bedeutende Aufgabe einer attraktiven Querung der Bahnlinie fortgesetzt werden. Die Gleisanlagen mit ihrer deutlichen Trennwirkung schneiden die attraktiv erneuerte Altstadt von dem schönen Seeufer ab und behindern somit eine gegenseitige Befruchtung beider Stadtzonen.
Insgesamt stehen ca. 11 ha zu bahnbetrieblichen Zwecken nicht mehr benötigte Fläche zur Entwicklung an.
Wichtigester Entwicklungsbereich ist die „Seetorquerung“. Sie hat oberste Priorität bei den Stadtentwicklungsprojekten.
Diese Maßnahme ist Teil eines städtebaulich zusammenhängenden „Stadt-Bahn-See“ Konzeptes, das die Naht der Bahn in der gesamten Länge der Innenstadt überwinden helfen soll. Beginnend im Bereich der aurelis-Flächen im Westen, östlich der Mooser-Brücke, ist ein Neukonzept erarbeitet worden, das in Form eines Stadtboulevards und einer Neubebauung bis zur Südbrücke (Anschluss der Mettnau) hin entwickelt werden soll.
Die Erneuerungsmaßnahme im Bereich des Bahnhofsareals und der Seetorquerung darf daher nicht für sich isoliert betrachtet werden; sie ist Teil eines abgestimmten Gesamtkonzeptes in der erweiterten Innenstadt von Radolfzell.