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Ehemaliges Gasthaus "Zum Hirschen"

 
 

Das Mitte der 1980er Jahre renovierte dreigeschossige Gebäude mit schwerem Mansarddach gilt als eines der besterhaltenen Bürgerhäuser der späten Barockzeit in Radolfzell. Seine Größe und solide Bauart verkörpern den Wohlstand der damaligen Zeit.  

 
 

Der Hirschenwirt Theopont Müller (1761-1833), zugleich Metzger, Viehhändler, Ökonom, Ölmüller und Branntweinbrenner stand 1820 unter 405 Radolfzeller Haus- und Grundbesitzern mit 69 Liegenschaften an erster Stelle. Durch Vermittlung des Klosters Weingarten brachte der "Bontes (Theopont) von Zell" böhmische Landarbeiter aus der Hannakei (Mähren) nach Radolfzell. Heute noch ist für die Radolfzeller der Spitzname "Hannoke" gebräuchlich.

 
 

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