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Schmidtengasse

 
 
 

Bei der zwischen 1100 und 1267 vollzogenen Stadterweiterung wurde die Schmidtengasse in den ummauerten Stadtkern einbezogen. Ursprünglich waren hier sieben Schmieden angesiedelt, die der Gasse ihren Namen gaben. Haus Nr. 9 beherbergte vermutlich die erstmals 1561 urkundlich erwähnte Zunftstube "Zum St. Christoph".

 

Die sieben in Radolfzell existierenden Zünfte (Bruderschaften) hatten vornehmlich sozialen, kirchlichen und geselligen Charakter und waren nicht, wie in anderen Städten, zu mächtigen politischen Organisationen gewachsen. Bauplatznot innerhalb der Stadtmauern führte dazu, daß man die Brandgefahr vorbeugenden Lücken zwischen den Gebäuden mit schmalen Häusern füllte. Das Haus Nr. 5 ist mit 2,50 m Breite das schmalste im Altstadtkern.

 
 

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